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Trassenheider votieren für Wandel der UTG

Trassenheide Trassenheider votieren für Wandel der UTG

Strand- und Badeordnung am Ostseestrand wurden von Gemeindevertretern neu beschlossen

Trassenheide. Als Vertreter einer Gesellschaftergemeinde des Inselvermarkters Usedom Tourismus GmbH (UTG) haben sich nun auch die Trassenheider Abgeordneten für eine Umwandlung der GmbH in eine kommunale Gesellschaft ausgesprochen. Damit wurden der Bürgermeister des Ostseebades und der Vertreter in der UTG beauftragt, auf eine satzungsrechtliche Umsetzung dieses Beschlusses bis spätestens 31. März 2018 hinzuwirken. In so gut wie allen anderen Usedomer Bädergemeinden hat man sich ebenso entschieden.

Während der Behandlung dieses Tagesordnungspunktes wies Christian Höhn, Vorsteher des Amtes Usedom-Nord, darauf hin, dass mit diesem Schritt die Tourismuswirtschaft auf der Insel an einem historischen Punkt angekommen sei. Es werde so der Weg frei gemacht zu einer inselweit wirkenden Gesellschaft, die durch die Neuaufstellung den vor allem durch die Europäische Union vorgegebenen Veränderungen, zum Beispiel im EU-Beihilfe-, im Steuer- oder Vergaberecht, Rechnung trage. Es gelte nun, so Höhn, nach dem entsprechenden Beschluss der UTG-Gesellschafterversammlung bis zum 30. Juni 2018 den neuen Gesellschaftervertrag beim Notar einzureichen.

Die Abgeordneten der Gemeindevertretung des Ostseebades Trassenheide haben in ihrer Sitzung am Mittwochabend wie geplant eine Neufassung der „Satzung über die Strand- und Badeordnung am Ostseestrand der Gemeinde Ostseebad Trassenheide“ beschlossen. In der Vergangenheit hatten sich sowohl Einwohner als auch Gäste des Ortes unter anderem darüber beschwert, dass einzelne Strandabschnitte ungenügend oder falsch gekennzeichnet seien. Das betraf zum Beispiel den FKK-, aber auch den sogenannten Hundestrand.

Damit der Eigenbetrieb der Gemeinde entsprechende Änderungen umsetzen kann, war die Satzungsänderung durch die Gemeindevertretung notwendig. Dem waren in den zuständigen Gremien des Parlaments und im Eigenbetrieb Kurverwaltung eine Überprüfung der Zugangstafeln zum Strand und die Anfertigung neuer Hinweisschilder vorangegangen. Getauscht wurden der Reitbereich und der Hundestrand, auch Hinweise auf ein beschränktes Hundeverbot am Strand wurden angebracht. Schließlich ist ein Mischbereich von FKK- und Hundestrand eingerichtet worden.

Dieter Butenschön

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