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Usedom Trotz Verbot: Urlauber füttern Möwen im Badeort
Vorpommern Usedom Trotz Verbot: Urlauber füttern Möwen im Badeort
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07:38 04.03.2016
Blick auf einen Strand. Über den Dünen kreisen Möwen. Quelle: Frank Söllner
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Zinnowitz

Die zahmen Möwen von Zinnowitz ziehen immer mehr Urlauber an. Auch die Thüringer Torsten Hubatsch und Annett Schütze-Lieber füttern die Vögel gerne – dabei ist dies im Ostseebad Zinnowitz verboten.

So sieht auch Kurdirektorin Monika Schillinger das Füttern kritisch. „Brot ist nicht gut für die Vögel“, erklärt sie. Der Teig würde im Magen der Tiere aufquellen. Getreide wäre da schon besser. Immerhin: „Die Naturschützer leisten viel Aufklärungsarbeit“, betont die Kurdirektorin. Dies reicht jedoch anscheinend nicht. Denn: „Durch das Füttern werden immer mehr Möwen in den Ort gelockt“, sagt Schillinger. So werden die Vögel zum Problem – auch für die Urlaubsgäste.

Das „Möwenfüttern“ wird auch auf der Facebook-Seite der OSTSEE-ZEITUNG heiß diskutiert. Ulrike Bastian schreibt: „Das Verbot hat schon seinen Sinn. Und frech sind die Tierchen ja nun doch geworden.“ Claudia Kaulich haut in die gleiche Kerbe. „Die Möwen haben ja keine Hemmschwelle mehr“, schreibt sie. „Sie sind es gewohnt, Futter vom Menschen zu bekommen und wenn nicht, nehmen sie es sich einfach.“

Von Steinke, Kay

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