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Usedom Tschernobyl-Kinder erholen sich auf der Insel
Vorpommern Usedom Tschernobyl-Kinder erholen sich auf der Insel
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07:30 22.02.2017
Backen einen Schokokuchen im Preußenhof Zinnowitz: Dima Boborov (v.l.), Aleja Nikifarawa und Egor Romanenko. Quelle: Katharina Ahlers
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Zinnowitz/Kölpinsee

Sport, medizinische Heilbäder, ärztliche Versorgung, Strandspaziergänge sowie Ausflüge in die Schmetterlingsfarm, ins Ozeaneum nach Stralsund oder zum Zinnowitzer Karneval: Das Programm der elf weißrussischen Kinder ist abwechslungsreich. Seit dem 2. Februar sind sie in der IFA-Kinderklinik in Kölpinsee zu Besuch, um neue Energie zu tanken und vom Alltag abzuschalten. Auch wenn sie erst zwischen sieben und 15 Jahren alt sind, leiden sie alle unter den Auswirkungen der Nuklearkatastrophe 1986 in Tschernobyl.

Die Kinder leiden alle unter Neurodermitis und Atemwegserkrankungen. Viele sind todkrank. „Der Gedanke, in einer verseuchten Gegend zu leben, ist schrecklich. Wir wollen helfen, so gut es geht„, sagt die behandelnde Kinderärztin Dr. Anngrit Behrens. Die IFA-Klinik kooperiert seit vielen Jahren mit dem Verein „Den Kindern von Tschernobyl“, um Betroffenen jährlich im Februar einen vierwöchigen Kuraufenthalt zu ermöglichen. „Die Ostsee-Luft und die gesunde Ernährung verschaffen Linderung." An Heilung sei, so die Ärztin, allerdings nicht zu denken. „Dadurch, dass die Krankheiten genetisch bedingt sind, ist das nicht möglich“, sagt sie.

Bevor es für die Tschernobyl-Kinder am Dienstag zurück in die Heimat geht, feiern sie am Wochenende beim Zinnowitzer Karneval.

Katharina Ahlers

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