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Usedom Und jetzt der Friedensnobelpreis
Vorpommern Usedom Und jetzt der Friedensnobelpreis
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00:01 07.06.2017
Das freiwillige Helferteam des „Großen Orchesters der Weihnachtshilfe“ um den Swinemünder Jurek Owsiak. Quelle: Foto: Maciej Napiórkowski
Swinemünde

Tolles Ergebnis für das „Große Orchester der Weihnachtshilfe (WOSP)“: Es wurde für den Friedensnobelpreis nominiert! Seit 25 Jahren rettet die polnische Stiftung bereits Leben – durch weltweites Organisieren von Spendenaktionen und Auktionen. Für das gesammelte Geld werden moderne medizinische Geräte für polnische Krankenhäuser gekauft.

Beim 25. Finale dieser Hilfsaktion für kranke Kinder und Senioren wurde im Januar der Betrag von insgesamt 260565 Zloty gespendet. Aus diesem Anlass hat das Swinemünder Helferteam von Jurek Owsiak, dem Chef der Hilfsorganisation WOSP, eine Gratulation sowie eine Sondermedaille zum 25. Jahrestag des Bestehens erhalten.

Neben vielen anderen bekommt auch das Swinemünder Krankenhaus fast jedes Jahr von WOSP moderne medizinische Geräte gespendet. Ärzte und Krankenschwestern des Klinikums lobten nicht nur das Engagement des „Großen Orchesters der Weihnachtshilfe“, sondern unter anderem auch das neue Gerät zur Überwachung von Blutgefäßen. Im vergangenen Jahr konnte der Bestand des Swinemünder Krankenhauses dank der Spendenhilfe mit einem neuen „Junior“-Bett, zwei Pulsoxymetern und vier Spritzeninfusionspumpen aufgestockt werden. Der Gesamtwert aller gespendeten Sachen beträgt rund 50000 Zloty. Bald wird das Krankenhaus weitere von der Hilfsorganisation finanzierte medizinische Geräte bekommen.

„Die Ausstattung des Krankenhauses ist aufgrund intensiver Nutzung einem großen Verschleiß ausgesetzt. Die Unterstützung im Bereich der Ausstattung ermöglicht also, die Behandlung im Krankenhaus auf einem entsprechend hohen Niveau zu bieten, was zur Verkürzung eines Krankenhausaufenthaltes wesentlich beitragen kann“, resümiert Dorota Konkolewska, Direktorin des Swinemünder Krankenhauses.

Die Swinemünder Freiwilligen haben auch eine Schiffsfahrt mit dem Piratenschiff „Roza Weneda” gemacht, um für die Hilfsorganisation als Nobelpreiskandidaten zu werben.

Die Chefin des Swinemünder Helferteams des WOSP, Iwona Postulka, hat sich schon mit den Mitarbeitern des Krankenhauses getroffen, um über die Kooperation und die Anschaffung von modernen medizinischen Geräten zu sprechen.

OZ

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