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Usedom Unmut über abgespeckte Buslinie
Vorpommern Usedom Unmut über abgespeckte Buslinie
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00:00 17.09.2016

Für Unmut sorgt zurzeit in Karlshagen das Vorhaben der Usedomer Bäderbahn (UBB), die Busverbindung nach und von Wolgast um 10 beziehungsweise um 14 Uhr einzustellen. Wie Karlshagens Seniorenbeiratsvorsitzender Horst Lewerenz in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend vortrug, werde diese Linie vor allem von älteren Einwohnern – sie machen immerhin rund ein Drittel der gut 3000 Karlshagener aus – für Besuche bei Wolgaster Fachärzten oder für medizinische Untersuchungen im Krankenhaus genutzt.

Der Wegfall führe dazu, dass die Betroffenen schon gegen 6 Uhr in die Stadt aufbrechen müssten und erst am späteren Nachmittag zurückkehren könnten. Karlshagens Bürgermeister Christian Höhn (Initiative für Karlshagen) informierte in diesem Zusammenhang über ein Gespräch mit Vertretern der UBB, das auch dieses Thema zum Inhalt gehabt habe. Es gebe aber derzeit keine Lösung des Problems, allerdings habe die UBB zugesagt, als Äquivalent Änderungen im Zugfahrplan zu prüfen oder bei der eventuellen Einrichtung einer neuen Buslinie Karlshagens Verbindung nach Wolgast optimaler zu gestalten. Das aber, so Höhn, könne noch längere Zeit dauern.

Die Gemeindevertretung beschloss in ihrer jüngsten Sitzung den Jahresabschluss 2015 des Eigenbetriebes „Tourismus und Wirtschaft“. Er beinhaltet eine Bilanzsumme von rund 6,1 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von etwa 2,6 Millionen Euro und weist einen Jahresgewinn von 7800 Euro aus. Mit der Beschlussfassung erteilten die Abgeordneten der Leiterin des Eigenbetriebes, Silvia-Beate Jasmand, die Entlastung für das Wirtschaftsjahr 2015.

Verabschiedet hat das Gemeindeparlament den „Abwägungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebaungsplan Nr. 1 für das Wohn- und Geschäftshaus am Standort des ehemaligen Kühlhauses am Hafen“. Darin ist die Position der Vertretung zu den eingegangenen Stellungnahmen von Behörden und anderen Träger öffentlicher Belange, von Nachbargemeinden und Bürgern enthalten. Bürgermeister Höhn erklärte, dass keine der Stellungnahmen das Vorhaben negativ beeinflusse. Vertagt auf die nächste Sitzung hat die Gemeindevertretung die ebenfalls zu diesem B-Plan gehörenden Beschlüsse über einen Durchführungsvertrag zwischen Gemeinde und Investor sowie zu einer entsprechenden Satzung. Vor allem zum Thema einer möglichen späteren Vertragsänderung durch den Investor sehen die Abgeordneten weiteren Klärungsbedarf.

Mit der knappen Mehrheit von sieben Stimmen der Initiative für Karlshagen gegen sechs Stimmen der Fraktion Die Linke/SPD ist der Grundsatzbeschluss zur Rückübertragung eines Grundstückes verabschiedet worden. Es handelt sich um eine rund 3000 Quadratmeter große Fläche am Karlshagener Hafen, die einen Wert von etwa 20000 Euro hat. Sie ist 2012 per Beschluss an den Eigenbetrieb „Tourismus und Wirtschaft“ übertragen worden, der sie aber, so die Beschlussbegründung, für seine Zwecke nicht benötige. Die Gemeinde könne das Areal, wenn es wieder die volle Verfügungsgewalt darüber habe, für die weitere Entwicklung des Hafengebietes einsetzen. Die Gegner dieses Beschlusses führten vor allem bisher ungeklärte steuerrechtliche Fragen ins Feld.

Dietrich Butenschön

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