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Unter die Haut gehende Songs und „Bla Bla Bla“

Heringsdorf Unter die Haut gehende Songs und „Bla Bla Bla“

Heringsdorf: Das Theaterzelt Chapeau Rouge gab Schauspieler Axel Prahl, Regisseur Andreas Dresen und deren Band musikalisches Asyl.

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Axel Prahl und Andreas Dresen begeisterten bei ihrem launigen Auftritt im ausverkauften Theaterzelt.

Quelle: dp

Heringsdorf. Danke Kühlungsborn! Dessen Absage hatte dazu geführt, dass Schauspieler Axel Prahl und Regisseur Andreas Dresen mit ihrer Band „musikalisches Asyl“ suchen mussten. Was beim Konzert der beiden am Freitagabend im Heringsdorfer Theaterzelt Chapeau Rouge wie einer von vielen Gags klang, hatte einen realen Hintergrund. Weil sich zwei Seebad-Nachbarn offensichtlich nicht grün sind, hatten sie die bereits gebuchten Konzerte abgesagt.

Die Heringsdorfer und ihre Gäste konnten sich so über ein ganz spezielles Konzerterlebnis freuen. Denn der gut zweistündige launige Auftritt von Prahl, Dresen & Band im ausverkauften Theaterzelt begeisterte. Die Filmprofis hatten eine gute Songauswahl getroffen. Vom Baggerfahrer aus der Lausitz, Gerhard Gundermann, „der viel zu früh gestorben ist“, so Prahl, gab es zum Einstieg „So viele Jahre unterwegs“, später unter anderem „Brunhilde“, „Linda“ und das prophetische „Kommen und Gehen“, das der Liedermacher kurz vor seinem Tod schrieb.

Aber auch an den „Gundermann des Westens, Rio Reiser“, wurde musikalisch erinnert mit „Übers Meer“. Natürlich durften auch Prahls eigene Lieder, die auf seiner Debüt-CD „Blick aufs Mehr“, erschienen sind, nicht fehlen, wie „Reise, Reise, Reise“, „Passagiere“ oder „Bla Bla Bla“. Der Funke zum Publikum sprang früh über. Dafür sorgten die witzigen Dialoge der Protagonisten und nicht zuletzt Prahls Aufforderung zum Mitmachen bei „Es geht doch nichts über ein gemeinsam gesungenes Lied“.

Nachdem die Herren der Schöpfung in Bezug auf die Lautstärke dem schwachen Geschlecht deutlich überlegen waren, fragte Prahl ins Rund des Theaterzeltes: „Kann es sein, dass nur Männer hier sind oder Staatsanwältinnen?“. Für diesen Wink zu seiner Kommissar-Rolle im Münsteraner Tatort erntete er Lacher und Beifall zugleich. Prahl bestach bei den Zugaben mit einer Bouzouki, auf der er einen rasanten irischen Reel in die Saiten schlug.

 

Dietmar Pühler

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