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Usedom: Hafenausbau beginnt

Usedom Usedom: Hafenausbau beginnt

In den kommenden drei Jahren soll für rund 15 Millionen Euro ein Wasserwanderrastplatz mit 64 Liegeplätzen in der Inselstadt entstehen / Gestern war symbolischer erster Spatenstich

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Packten gemeinsam beim symbolischen ersten Spatenstich mit an: Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph, Bürgermeister Jochen Storrer, Südamtsvorsteher Karl-Heinz Schröder und Wollins Bürgermeister Eugeniusz Jasiewicz (v.l.). Rechts neben ihm steht sein Übersetzer.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert

Usedom. . Jetzt soll es endlich am Usedomer Hafen losgehen. Gestern Vormittag war der symbolische Spatenstich für den Ausbau des Hafenareals. Wo heute noch alte Hütten ihr Dasein fristen, soll in drei Jahren ein Wasserwanderrastplatz mit 64 Liegeplätzen entstehen. Dazu eine Klappbrücke, eine Veranstaltungsfläche und ein Hafen- und Sanitärgebäude. Mehr als 15 Millionen Euro lassen sich das Land und die Stadt das Projekt kosten.

 

OZ-Bild

Dieses Bild könnte im Usedomer Hafen bald der Vergangenheit angehören. Im September rollen die Baumaschinen an.

Quelle:

Seit mehr als zehn Jahren steht auf Usedom der Gedanke im Raum, diesen Hafen zu entwickeln. „Erst sollte er aus privater Hand bewirtschaftet werden. Dieses Vorhaben scheiterte aber“, erklärte Dr.

Stefan Rudolph, Staatssekretär für Wirtschaft, Bau und Tourismus. Nun soll es die Stadt bewältigen. Rudolph bekräftigte in seiner Rede sinngemäß, dass der Ausbau des Usedomer Hafens ein Meilenstein in der Stadtgeschichte sei. Bürgermeister Jochen Storrer verglich ihn scherzhaft sogar mit der Landung des ersten Menschen auf dem Mond: „Der Hafen ist viel mehr als ein Streitobjekt der Intellektuellen auf Usedom. Es wird ein Kleinod der gesamten Insel. Wichtig ist, dass nun alle Beteiligten vor Ort bei der Umsetzung an einem Strang ziehen. Dann wird es gelingen, Urlaubern und Einheimischen den Hafen als Ausflugsziel mit Freizeitangeboten zu präsentieren.“

Selbst Boxtrainerlegende Ulli Wegner, der derzeit im Urlaub auf Usedom weilt, wohnte dem ersten Spatenstich bei. „Ich habe zwar von Ulli Wegner nicht gelernt, wie man boxt, aber wie man kämpft“, sagte Rudolph, der sich seit zehn Jahren auf den Tag wie gestern freute. Mehr als 100 Personen aus Politik und Wirtschaft sowie Stadtvertreter und Unternehmer kamen zum feierlichen Spatenstich.

Während sie die Bemühungen der Stadt und des Landes mit Applaus würdigten, gibt es Sorgen bei den Darstellern der Usedomer Hafenbühne. Diese wissen noch nicht, wo sie im kommenden Jahr spielen. Ihre diesjährige Inszenierung „Linie 1“ endet am Sonnabend. Dann wird abgebaut. „Offiziell wissen wir noch nicht, was wir nächstes Jahr machen. Zumal wir im kommenden Jahr zum zehnten Mal in der Stadt spielen würden. Usedom hat Flair“, sagt Regisseurin Birgit Lenz. Möglicherweise steht eine Wiese an der Kita zur Verfügung.

Auch die Finanzierung der Hafensanierung durch die Stadt ist trotz des ersten Spatenstichs noch nicht in trockenen Tüchern. „Sie bekommen von mir jeden Cent, der auf dem Papier steht“, versicherte Rudolph in Richtung Jochen Storrer. Nach dem symbolischen Akt zogen sich die Macher dieses Großprojekts in die Amtsstuben zurück, um die letzten Unterschriften unter das Papier zu setzen.

Stefan Rudolph hat auch schon eine Idee für die Eröffnung: Wir fahren, gemeinsam mit Wollins Bürgermeister, mit dem Boot in den Hafen. Rudolph will Wollin und die Stadt Usedom noch enger zusammenbringen.

Künftiger Ablauf

Am 15. September dieses Jahres sollen die Arbeiten am Hafen beginnen. Dazu zählt der Abriss alter Hütten und der vorhandenen Gaststätte. Auch die Betonplatten sollen aufgenommen werden.

Am 4. Oktober beginnen laut Aussage des Amtes Usedom Süd die Ausbaggerungsarbeiten. Wo das Usedomer Hafentheater im kommenden Jahr spielt, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise auf der Wiese hinter der Kita.

Hannes Ewert

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