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Usedom Usedom-Peenestrom: Unterhaltung der Gräben wird teurer
Vorpommern Usedom Usedom-Peenestrom: Unterhaltung der Gräben wird teurer
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15:54 11.06.2018
Rund 1000 Kilometer Gräben hat der Wasser- und Bodenverband Insel Usedom-Peenestrom zu bewirtschaften. Quelle: Privat
Wolgast/Mölschow

Erwägt der Wasser- und Bodenverband Insel Usedom-Peenestrom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) eine Beitragserhöhung?

Aktuell sei dies noch nicht im Gespräch, sagt Christiane Loist, Geschäftsführerin des in Mölschow ansässigen Verbandes. Gleichzeitig teilt sie aber mit, dass die Kosten für die Gewässerunterhaltung, die der Verband alle drei Jahre neu ausschreibe, wesentlich steigen werden.

„Unsere in diesem Jahr vorgenommene Ausschreibung hat im Durchschnitt um 20 Prozent höhere Preise ergeben als bisher“, berichtet die Geschäftsführerin. Ein gesunder Konkurrenzkampf zwischen einzelnen Anbietern werde erschwert, da immer weniger Firmen willens oder in der Lage seien, die notwendigen Arbeiten auszuführen.

Etwa für die Ausbaggerung und Krautung von Gräben sei spezielle Technik vorzuhalten.

Dies sei jedoch nicht der einzige Grund für höhere Bewirtschaftungskosten. Auch die Wiedereinwanderung des Bibers bereite dem Verband weiterhin große Sorgen.

Indem die Nager Gewässer anstauten, um ihre Burgen zu schützen und besser an Nahrung zu kommen, sei es schwieriger und aufwendiger, landwirtschaftlich genutzte Flächen in angrenzenden Bereichen trocken zu halten.

„Im vergangenen Jahr waren uns von öffentlicher Seite finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt worden, heute weiß niemand mehr etwas davon“, klagt Christiane Loist. „Dabei handelt es sich hierbei doch um eine gesamtgesellschaftliche Angelegenheit.“

Schröter Tom

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