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Usedom Usedom-Urlauber stirbt nach Bad in der Ostsee
Vorpommern Usedom Usedom-Urlauber stirbt nach Bad in der Ostsee
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14:12 08.07.2018
Die Seebrücke von Bansin (Symbolbild, Leserfoto). Hier verunglückte am Sonnabend ein Badegast. Quelle: Veronika Zühlke
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Bansin

Im Urlaubsort Bansin auf der Insel Usedom ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 48-Jährige habe am Samstag an der Seebrücke im Wasser getrieben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Rettungskräfte reanimierten ihn demnach zunächst erfolgreich. Mit einem Hubschrauber wurde der Mann laut Polizei in eine Klinik geflogen, wo er aber kurz darauf starb. Die Todesursache müsse noch ermittelt werden, sagte ein Polizeisprecher. Der 48-Jährige stammt den Angaben zufolge aus Strausberg in Brandenburg.

Betrunkener springt von Seebrücke

Mehr Glück hatte ein betrunkener Urlauber im Ostseebad Zinnowitz. Ein 22 Jahre alter Mann aus England sprang dort am Sonnabendabend nackt vom Kopf der Seebrücke in die Ostsee. Er war so stark alkoholisiert, dass er nicht mehr schwimmen konnte. Ein Passant reichte ihm den Rettungsring, die Männer der Freiwilligen Feuerwehr holten ihn per Leiter aus dem Wasser. Ein Test ergab einen Atemalkoholwert von 2,24 Promille. Der Engländer war 20 Minuten im Wasser und kam stark unterkühlt in den Rettungswagen. Dieser brachte ihn in die Klinik nach Greifswald.

Berliner missachtet Badeverbot in Warnemünde und ertrinkt fast

Auch in Rostock-Warnemünde ist am Sonnabend fast ein Urlauber ertrunken. Laut Angaben der Polizei schwamm der 33-Jährige trotz Badeverbot raus und unterschätzte die Ostsee. Mit letzter Kraft konnte er sich noch selbst an den Strand retten. Durch das DRK-Rostock wurde die Rettungskette aktiviert und der Betroffene mit einem Rettungswagen in eine Klinik in Rostock gebracht.

 Warnflaggen beachten!

Die Polizei Rostock rät zur Vorsicht. Dabei geht es um die Sicherheit aller Badegäste. Bei roter Flagge besteht ein generelles Badeverbot.

Alljährliches Ostblock-Treffen auf dem Militärflughafen Pütnitz startet mit Fahrzeug-Korso. Mehr als 10000 Besucher werden am Wochenende erwartet.

Hannes Ewert/OZ und Kay Steinke/RND

OZ

 
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