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Usedom Usedomer Fotografin hilft Waisenkindern
Vorpommern Usedom Usedomer Fotografin hilft Waisenkindern
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00:18 15.05.2018
Mit den TV-Schauspielerin Jens Hajek und Kerstin Meyer erfuhr Fotografin Mandy Knuth (links) prominente Unterstützung. Quelle: Foto: Dietmar Pühler
Zinnowitz

Man kennt ihn aus TV-Serien wie „Unter uns“ und „Verbotene Liebe“: In Zinnowitz ging es Schauspieler Jens Hajek jetzt allerdings weder um die eine, noch um die andere Serie. Er war gekommen, um im „Haus des Gastes“ eine außergewöhnliche Fotografieausstellung zu eröffnen – die seiner Usedomer Freundin Mandy Knuth. In Uganda, einem ostafrikanischen Binnenstaat, war Knuth im Jahr 2009 mit Waisenkindern konfrontiert worden. Von ihrem Schicksal berührt, beschloss die Frau aus Heringsdorf, Aufnahmen von ihnen zu machen. Um so auf das Los der durch Krieg und Aids elternlos gewordenen Mädchen und Jungen hinzuweisen.

Prominenten Beistand erfuhr Knuth von der gleichfalls zur Vernissage angereisten TV-Schauspielerin Kristin Meyer („Schloss Einstein“, Soko Leipzig, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“). Wie Knuth unterstützt Meyer das St. Moses Children´s Care Centre, eine Nichtregierungsorganisation in Uganda, die sich um die materielle und medizinische Grundversorgung, Betreuung und Entwicklung von hunderten Waisenkindern kümmert und ausschließlich mit Spenden finanziert.

Vor fünfzig Besuchern der Ausstellung erzählten Knuth und Meyer von ihren Eindrücken im Waisenhaus von St. Moses, über die Kinder und deren persönlichen Geschichten.

Mandy Knuths Waisen-Fotos waren bereits in Bansin, Mölschow, Helmstedt und Erkner bei Berlin zu sehen. Nun also im Zinnowitzer „Haus des Gastes“. Zur Vernissage hatte sich Moderator Jens Hajek etwas Besonderes einfallen lassen. Er versteigerte ein Ausstellungsbild der Fotografenmeisterin nach einem wahren Bieterwettbewerb für 150 Euro. Der Erlös kommt wie die Spenden der Besucher den Waisenkindern direkt zugute. Christine Muschkowitz aus Heringsdorf, die das Bild ersteigerte, will es einer Schule auf der Insel schenken und möglichst daraus ein Projekt machen, um auch so den Waisenkindern in St. Moses helfen zu können.

Kristin Meyer ist regelmäßig zu Besuch in der rein spendenfinanzierten Einrichtung in Uganda. Hier spielt sie mit den Kindern Theater, um so deren Selbstbewusstsein zu stärken. Dabei kamen auch schon mal unbeabsichtigt Traumata zum Vorschein, wie bei ehemaligen Kindersoldaten, die beim Spielen plötzlich aggressiv wurden. „Zum Glück war ein Sozialarbeiter vor Ort, der das aufgefangen hat“, erinnert sich Kristin Meyer. Wie Mandy Knuth geht es Meyer darum, mit den Spenden den Heranwachsenden Perspektiven zu ermöglichen. Bei 85 Prozent der Kinder passiere etwas Positives. Sie lernten entweder ein Handwerk oder studierten, um Lehrer oder Sozialarbeiter zu werden.

Die Fotoausstellung „Waisenkinder von Uganda“ mit erläuternden Kommentaren von Mandy Knuth ist noch bis Dezember im „Haus des Gastes“ in Zinnowitz zu sehen. Die Fotografin ist, wie sie betont, stets auf der Suche nach neuen Ausstellungsmöglichkeiten, damit sie das Waisenhaus auch weiterhin durch Spenden unterstützen kann.

Dietmar Pühler

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