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Usedomer Kunstverein bleibt im Kaleidoskop

Usedom Usedomer Kunstverein bleibt im Kaleidoskop

Umzug ins städtische Rathaus ist vom Tisch. Vorsitzende Timmel: Unter dem Dach des Hauses hätte uns kaum jemand gefunden.

Usedom. Der Förderverein Kunsthaus Usedom-Wolin hat sich entschieden, auch weiterhin mit seiner Galerie in den Räumlichkeiten des Usedomer Kaleidoskop zu bleiben. Damit ist die Option vom Tisch, nach der Sanierung des alten Rathauses der Inselstadt dorthin zu ziehen.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Karin Timmel, begründete die Entscheidung des Vorstandes damit, dass das Nutzungskonzept für das Rathaus verändert wurde und die Volkssolidarität dort ein Mehrgenerationenhaus plant. Dafür benötige der Sozialverband das Erdgeschoss und die erste Etage. „Oben bleibt der Ratssaal. Das Dachgeschoss mit 120 Quadratmeter Fläche hätte Ausstellungsfläche werden können“, so die Vereinsvorsitzende.

„Für uns ist es wichtig, wahrgenommen zu werden“, fährt Karin Timmel fort. Unter dem Dach des Rathauses, fürchtet sie, hätte sich kaum ein Passant hin verlaufen. Das sei in dem ehemaligen Ladenlokal des Usedomer Kaleidoskop in der Swinemünder Straße 4 ganz anders. „Wir gehen davon aus, dass wir noch ein Jahr hierbleiben werden. Wir planen hier eine Ausstellung mit Oskar Manigk zu dessen 80.

Geburtstag“, sagt sie mit Blick auf das kommende Jahr.

Dann soll es wie in diesem Jahr zum 70. Geburtstag von Sibylle Leifer inselweit wieder einen Ausstellungszyklus geben, an dem sich neben dem Förderverein des Kunsthauses auch andere Kultureinrichtungen der Insel beteiligen. Karin Timmel und ihrem Vorstandskollegen Gunter Reinhold ist es ein Anliegen, „sich untereinander zu vernetzen, damit man nicht losgelöst agiert, sondern gemeinsam etwas für den sozialen Frieden in der Region leistet“. „Wichtig ist uns auch, dass wir Projektpartner beim polnisch-deutschen Kulturtreffen sind“, sagt Gunter Reinhold aus Westklüne, der als Maler selbst Teilnehmer am Pleinair war. „Wir Alten stoßen was an und die Jüngeren, die fließend Englisch sprechen, greifen das auf“, freut sich Karin Timmel. So nahmen 2012 rund 30 gestandene Maler sowie Kunststudenten und -schüler am Pleinair auf der Insel Wollin teil.

Auch 2013 fand das Kulturtreffen seine Fortsetzung. Im August wurde wiederum auf Wollin künstlerisch gearbeitet. Neben Malern waren auch Bildhauer und Fotografen dabei. Das Projekt findet auf deutscher Seite vom 11. bis 13. Oktober seine Fortsetzung in Usedom. Für Samstag, den 12. Oktober, ist die Vernissage der Pleinair-Werke im Usedomer Kaleidoskop geplant.

Bis dahin zeigt das Kunsthaus dort noch die Ausstellung „Die andere Landschaft“ von Thomas Ziegler, die um drei Wochen bis zum 10. Oktober verlängert wird. Der Künstler aus Katzow ist selbst auch Mitglied im Förderverein. „Das ist so etwas wie eine Gewerkschaft für uns. Es wäre schön, wenn das eine Qualitätsgeschichte bleibt“, hofft er.

Die Galerie im Usedomer Kaleidoskop ist dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

• Für weitere Informationen:

www.forum-pomerania.eu oder www.thomasziegler-art.com

 

Dietmar Pühler

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