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Usedom Vermisst auf dem Schulweg: Zempiner fordern sichere Taxen
Vorpommern Usedom Vermisst auf dem Schulweg: Zempiner fordern sichere Taxen
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00:00 26.07.2016

Dass ein Achtjähriger aus Mölschow am vergangenen Freitag auf dem Heimweg aus der Koserower Schule zeitweise abhanden kam (die OZ berichtete), nehmen Zempiner Eltern zum Anlass, am Fortbestand einer Ausnahmeregelung für ihre Grundschüler festzuhalten. Wie berichtet, will die Kreisverwaltung die bislang per Taxi zwischen Zempiner Hort und Koserower Schule beförderten Sechs- bis Zehnjährigen ab dem neuen Schuljahr mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) fahren lassen. Die Eltern haben große Befürchtungen, dass ihren Schützlingen auf dem Schul- oder Heimweg etwas zustoßen könnte. Anders als die Kreisverwaltung sehen sie die Bahnreise nicht als zumutbar an und wollen weiter finanziell die bislang vom Kreis bezahlte Taxifahrt unterstützen.

Das beteuern die Eltern auch im Zuge der laufenden Anhörung für die endgültige Entscheidung. Parallel haben sie bei der Gemeinde einen Zuschuss für die jährlich insgesamt 400 Euro kostende Schülerbeförderung beantragt, falls ihr Ansinnen endgültig abgelehnt wird.

Am Freitag musste mit einem Hubschrauber nach dem achtjährigen Jungen gesucht werden, der eigenständig mit dem Zug nach Mölschow fahren sollte. Die Sache ging gut aus. Er wurde schließlich unversehrt in Trassenheide gefunden. „Es ist ein Glücksfall, dass das so glimpflich ausgegangen ist. Davon ist aber nicht immer auszugehen. Deshalb hoffen wir, dass das Jugendamt die Zumutbarkeit des Schulweges für Kinder, die teilweise noch jünger sind, überdenkt“, sagt Anika Hauschild, eine der betroffenen Mütter. Ihre sechsjährige Tochter Ruby soll ab dem neuen Schuljahr mit dem Zug von Zempin nach Koserow fahren.

ag

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