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Versprecher aus der TV-Geschichte

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Klaus Feldmann, bis zur Wende Sprecher der „Aktuellen Kamera“, gastiert heute in Zempin

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Klaus Feldmann

Zempin Klaus Feldmann (80) stand bis zur politischen Wende 1990 als das Gesicht für die Nachrichtenhauptsendung des Deutschen Fersehfunks (DFF), er war Sprecher der „Aktuellen Kamera“ und insgesamt 14 Mal Fernsehliebling im Osten. Heutzutage reist er durch die Lande und erinnert an ein Stück deutsche Fernsehgeschichte.

OZ-Lokalredaktionsleiter Steffen Adler sprach mit ihm.

Sie kommen am Freitagabend ins Wikinger-Hotel nach Zempin. Ist es eine Rückkehr für Sie oder Neuland?

Klaus Feldmann: Rückkehr. Ich war irgendwann in den 1960er Jahren mal mit meiner Familie in Zempin zum Urlaub. Genauere Erinnerungen habe ich nicht mehr, freue mich aber auf die Insel, den Strand und mein Publikum.

Apropos Publikum. Werden Sie immer noch so gemocht wie früher? Immerhin waren sie 14 Mal Fernsehliebling.

Feldmann: Ja, man erkennt mich oft, spricht mich an, und die Resonanz bei Lesungen ist groß. Das freut mich natürlich, ist ein Stückchen Labsaal, wenn man herzlich begrüßt wird. Und ich denke, soviel Eitelkeit darf sein.

Als Sie 1976 DFF-Liebling wurden, waren Sie aber eigentlich aus dem Programm genommen worden ...

Feldmann: Ja, das war nach meinem Auftritt in der „Aktuellen Kamera“, bei dem ich zuvor beim Geburtstag eines Kollegen etwas getrunken hatte. Das ist ja inzwischen schon legendär, und ich wurde anschließend für ein Jahr gesperrt, gewann aber trotzdem den Publikumspreis.

Wie haben Sie die deutsche Einheit erlebt und das Aus für das DDR-Fernsehen, wie bewerten Sie das heute?

Feldmann: Es war ein Staatsfernsehen. Also kann man es mit dem heutigen, ob privat oder öffentlich- rechtlich, nicht vergleichen. Mir tun so ein bisschen die Kollegen leid, die sich heutzutage so befremdet geben. Wir wussten doch alle, dass wir zu einer staatlichen Einrichtung gehörten, auch wenn wir inhaltlich nicht alles voll mittrugen, manches anders sahen.

Wie und wo leben Sie heute?

Feldmann: In Berlin, mit meiner Frau, teilweise auch mit den Kindern und Enkeln, manchmal bin ich aus familiären Gründen aber auch in der Nähe von Rostock.

Veranstaltung: heute Abend ab 19 Uhr im Zempiner Wikinger-Hotel: „Mattscheibe — lachen und lachen lassen“; Feldmann erzählt aus seiner Fernsehgeschichte, Anekdoten, Episoden, Lustiges und natürlich auch von berühmten Versprechern; Preis: 19,50 Euro

 



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