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Usedom Vineta erwacht aus dem Winterschlaf
Vorpommern Usedom Vineta erwacht aus dem Winterschlaf
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00:00 29.03.2016

Die versunkene Stadt Vineta ist aus den Fluten gestiegen und deren Einwohner brachten mit Kampf, Musik und Tanz wieder Leben auf die Insel. Am Sonntag konnten sich die rund 2500 Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein beim jährlichen Vineta- Osterspektakel davon an der Zinnowitzer Seebrücke überzeugen.

Mit einem mit viel Unterhaltung und Kurzweil gestalteten Programm stimmte die Vorpommersche Landesbühne die Zuschauer auf die diesjährigen Inszenierungen des Theaters ein. Mit rund 19000 Gästen sind die Vineta- Festspiele im Sommer das Zugpferd der Landesbühne. Vom 9. Juli an führen die 20. Vineta-Festspiele in „Die Stadt der Diebe“. Die Vineter haben in dem mit aktuellen Bezügen gespickten Stück den Dreh zum Reichwerden und zur Kapitalvermehrung heraus und nutzen dazu das Glücksspiel und das Spekulieren mit Aktien und Hedgefonds, wie Theatersprecherin Martina Krüger sagte. Dann taucht eine Unbekannte auf, die materiellen Besitz strikt ablehnt.

Neben den Vineta-Mimen spielten unter anderem die Darsteller Szenen aus dem Hafenfestspielen in der Stadt Usedom, welches in diesem Jahr unter dem Motto „Linie 1“ gezeigt wird. Außerdem sorgten die Tänzerinnen von „Die Peene brennt“ für viel Applaus.

Während der mehr als einstündigen Show zeigten viele Zuschauer Textsicherheit. „Mir hat das total gut gefallen. Wir kommen häufig im Sommer nach Usedom. Und wenn wir hier sind, schauen wir uns auch Vineta an. Das gehört seit vielen Jahren einfach dazu“, sagt Amelie Teich (12) aus der Nähe von Dresden, die mit ihren Eltern das Osterfest an der Küste verbrachte. So wie sie holten sich viele Vineta-Fans nach dem Auftritt noch Autogramme.

Rund 50 Darsteller wirkten beim diesjährigen Vineta-Spektakel mit. „Aus allen sieben Spielstätten sind Mimen dabei. Sowohl Laien, professionelle Schauspieler aber auch die Eleven der einzelnen Studienjahre“, sagt Theatersprecherin Martina Krüger.

So wie es sich gehört, durfte die Pyrotechnik am Ende der Show nicht fehlen. Ein Kanonenschlag „entfachte“ das Osterfeuer und Schauspieler Erwin Bröderbauer, der durch das Programm führte, ließ noch mehrere Tauben in die Lüfte steigen. „Sie sind ein Zeichen des Friedens. Und Frieden wünschen wir uns in dieser Zeit“, sagt er.

Von Hannes Ewert

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