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Azubi Moritz Thamm (18) misst sich kommende Woche mit Gleichgesinnten

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Darf es etwas Süßes sein? Wer möchte, der bekommt bei Moritz Thamm auch schmackhafte Macarons serviert.

Quelle: Foto: Hannes Ewert

Heringsdorf. Moritz Thamm hat einen Traumberuf: F&B Manager. Die Abkürzung steht in der Hotel- Sprache für „Food and Beverage“; auf Deutsch: Essen und Getränke. Auch einen Job in der Schweiz kann sich der 18-Jährige vorstellen. Oder er schippert mit einem großen Kreuzfahrtschiff über die Weltmeere und serviert dort den Gästen schmackhafte Gerichte und bunte Cocktails.

Teilnehmende Auszubildende aus der Region

Hotelfachleute

Moritz Thamm (Steigenberger), Melissa Dommning (Maritim), Philipp Kasper (Travel Charme Heringsdorf) Köche

Justin-Jonathan Adelsberger (Ustalsboom Heringsdorf, Elen Gaul (Seeklause Trassenheide) Restaurantfachleute

Nicole Lindemann (Das Ahlbeck), Claudia Sprenkelmann (Seerose Kölpinsee), Anne Starke (Forsthaus Damerow), Denise Reinke (Palace Hotel Zinnowitz) 18 Teilnehmer aus gastgewerblichen Ausbildungsberufen gehen an den Start.

Doch erstmal muss der angehende Hotelfachmann im Juni dieses Jahres seine Prüfung absolvieren. Auf dem Weg dorthin qualifizierte er sich für die 25. Regionalen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen in Fleesensee, welche am Montag und Dienstag ausgetragen werden. Mehrere Usedomer Azubis aus dem Hotel- und Gaststättenbereich treten dort gegeneinander an und krönen aus ihrer Mitte heraus ihre Besten.

„Ich habe ein gutes Gefühl, denn ich arbeite sehr gerne mit Gästen. Die Arbeit macht mir Spaß“, sagt der junge Mann, der die Berufsschule in Wolgast besucht. Die Meisterschaften beginnen in allen drei Berufsgruppen (siehe Infokasten) nochmals mit einem Theorieteil, in dem berufsspezifische Fachkenntnisse abgefordert werden. „Dazu zählen unter anderem Wein-, Whisky- und Servierkenntnisse“, sagt er.

In seinem Ausbildungsbetrieb, dem Steigenberger Hotel in Heringsdorf, durchlief der Azubi aus der Nähe von Woldegk viele Stationen – vom Zimmermädchen bis zur Personalabteilung. „Am liebsten arbeite ich jedoch im Servicebereich“, sagt er. Moritz Thamm kann sich keinen Job vorstellen, in welchem man acht Stunden am Tag vor dem Computer sitzt. Ständig ist er auf Arbeit in Bewegung und jeder Tag anders.

Schon in der Schulzeit entschied er sich für eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich. „Wir hatten mehrere Praktika – im Einzelhandel, als Kindergärtner und in einem Hotel. Ich entschied mich für Letzteres. Das andere war nicht mein Ding“, sagt er.

Er weiß, dass der Beruf in der Branche kein Zuckerschlecken ist. „Klar gibt es Dienst zu ungünstigen Zeiten, am Abend oder am Wochenende, wenn andere feiern gehen wollen“, sagt er. Moritz kann deshalb verstehen, dass viele Gleichaltrige sich scheuen, solch einen Beruf zu ergreifen. „Viele wünschen sich einen Job, in dem man in kürzester Zeit durch wenig Arbeit an viel Geld kommt. Möglichst noch ohne Schichtdienst und spätestens um 16 Uhr Feierabend. In der Gastronomie ist dies jedoch kaum denkbar.“ Seine Motivation holt sich der Teenager auch von den Gästen. „Wenn die Gäste zufrieden sind, kommt oft ein gutes Feedback. Ich kenne eine Familie, die seit drei Jahren regelmäßig ins Hotel kommt und praktisch meine Ausbildung verfolgt. Da haben sich Freundschaften aufgebaut“, sagt er.

Auch Promis durfte Moritz Thamm in seiner Ausbildungszeit bedienen. „Zum Beispiel Schauspieler Sky Du Mont. Er bestellte bei mir einen Cesar Salat mit Hähnchen“, weiß er noch. Den nächsten Promiauflauf im Steigenberger Hotel erlebt der angehende Hotelfachmann in zwei Wochen. Dann kommen die Promis, die am 11. und 12. März beim Hundeschlittenrennen „Baltic Lights“ teilnehmen.

Hannes Ewert

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