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Wasserlinie bleibt in Ückeritz Hafenbetreiber

Ückeritz/Stagnie Wasserlinie bleibt in Ückeritz Hafenbetreiber

Der örtliche Verein „Yachtclub Usedom“ ist enttäuscht

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Das erste Solarboot der Wasserlinie GmbH wurde bereits im vergangenen Sommer im Stagnießer Hafen zu Wasser gelassen und von Claudia Martens getauft. Vier oder fünf neue Boote mit umweltfreundlichem Antrieb sollen folgen.

Quelle: Foto: Steffen Adler

Ückeritz/Stagnie. ß. Die Vergabe zur Betreibung des Wasserwanderrastplatzes in Stagnieß hat für Ärger gesorgt. Ende April 2017 hatte der Ückeritzer Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, der Firma „Wasserlinie Häfen GmbH“ den Zuschlag für die Betreibung des Wasserwanderrastplatzes Stagnieß und des Sportboothafens Ückeritz für fünf Jahre zu geben, nachdem der Vertrag im Herbst 2016 gekündigt worden war. Wasserlinie-Geschäftsführer Christian Jäger bestätigt den neuen Vertrag. „Wir freuen uns über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Gemeinde“, sagt er.

OZ-Bild

Der örtliche Verein „Yachtclub Usedom“ ist enttäuscht

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Ganz und gar nicht erfreut ist über den neuerlichen Vertragsabschluss hingegen der „Yachtclub Usedom“. Der Verein hatte sich ebenfalls um die Betreibung des Wasserwanderrastplatzes Stagnieß

beworben. „In der Gemeinde Ückeritz sieht man wohl einiges anders, was die Bedürfnisse und Unterstützung eines ortsansässigen gemeinnützigen Vereins betreffen. Die Mitglieder sind enttäuscht, das unserer Vereinsarbeit im Hafen Stagnieß so wenig Bedeutung beigemessen wird“, meint Lutz Bremerkamp vom Vorstand des Yachtclubs. Von der Gemeinde hatte er zunächst keine schriftliche Stellungnahme zur Bewerbung des Vereins erhalten. „Ende November 2016 haben wir in der Gemeinderatssitzung unser Konzept ,mit Ückeritz, für Ückeritz’ vorgestellt. Im Dezember hieß es dann, dass der Wasserwanderrastplatz öffentlich ausgeschrieben wird. Und jetzt doch die Vergabe“, so Bremerkamp: „Derartiges Verhalten einer Gemeinde ist weder rechtskonform, noch kann es im Sinne einer touristisch ausgerichteten Kommunalpolitik sein.“

Bürgermeister Axel Kindler: „Wir haben uns mehrfach und intensiv mit dem Thema befasst; letztlich ist ein demokratischer Beschluss zu akzeptieren.“ Nach OZ-Informationen soll der Verein inzwischen auch per Post über den Ausgang der Abstimmung informiert worden sein.

Dass sich die Volksvertreter mit der Entscheidung „schwer getan“ haben, ist auf der Homepage der von Gemeindevertreter Franz Wöllner betriebenen Seite „Ortspolitik Ückeritz“ zu lesen. Der Pachtvertrag sollte neu geschlossen werden, damit die Realisierung des vom Land geförderten Projektes „Elektroboottourismus auf dem Achterwasser" ermöglicht wird. Bauchschmerzen habe es gegeben, weil der Investor in zwei Jahren den versprochenen Aufbau der Elektrobootflotte nicht habe realisieren können. „Letztlich beschloss die Gemeindevertretung mehrheitlich einen erneuten Versuch, weil sonst das Projekt gestorben wäre“, heißt es weiter. Auch Wöllner habe dafür gestimmt. „Weil ich die Ursachen für die Verzögerungen nachvollziehen kann. Es gibt keine geeigneten Elektroboote auf dem Markt.

Die Firma ging daher dazu über, sie selbst zu montieren. Die Fördermittel wurden verspätet bewilligt und die am Hafen anliegende Stromstärke war nicht ausreichend.“

Unbeeindruckt von den Querelen um die Vergabe sieht Wasserlinie-Chef Jäger seine Aktivitäten in der Gemeinde auf gutem Weg. „Im letzten Jahr konnten wir die Nutzung des Wasserwanderrastplatzes im Hafen Stagnieß um 30 Prozent steigern. Im Sportboothafen Ückeritz werden neben unserem E-Boot-Charterbetrieb auch Speedbootfahrten und Segeltouren angeboten. „Das erste Elektro-Boot ist bereits im Wasser, weitere folgen im Mai und Juni“, so Jäger, dessen Firma auch die Seestege in Balm und Neppermin betreut.

Henrik Nitzsche und Steffen Adler

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