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Usedom Weg frei: Hochzeitssuite und Wohngebiet
Vorpommern Usedom Weg frei: Hochzeitssuite und Wohngebiet
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00:01 25.01.2018
Kröslin

/Freest. In Kröslin soll Deutschlands erstes schwimmendes Trauzimmer entstehen. Ab dem Frühjahr soll hierfür auf dem Gelände der Marina ein spezielles Floatinghaus gebaut werden. Als Außenstelle des Standesamtes des Amtes Lubmin sollen sich nach der Fertigstellung und Platzierung des schwimmenden Trauzimmers am Seesteg A Brautpaare in dem ungewöhnlichen Ambiente das Ja-Wort geben können.

„Im Obergeschoss planen wir eine besondere Ferien- wohnung, die wir den Hochzeits- paaren als ,Honeymoon- Suite’ zur Verfü- gung stellen möchten.Claudia Bandt, Marina Kröslin GmbH

Die Pläne für das besondere Unterfangen sehen im Erdgeschoss des Floatinghauses den Trauraum, das Büro für den Standesbeamten und Sanitäranlagen vor. Das Trauzimmer selbst soll sich auch für Hochzeitsfeiern und anderweitige Veranstaltungen eignen. „Im Obergeschoss planen wir eine besondere Ferienwohnung, die wir den Hochzeitspaaren als ,Honeymoon-Suite’ zur Verfügung stellen möchten“, berichtet auf Anfrage Claudia Bandt, Assistentin der Geschäftsführung der Marina Kröslin GmbH.

Außergewöhnliche Orte für die Hochzeitszeremonie erfreuen sich seit längerem eines steigenden Interesses. Zahlreiche Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in MV bieten Heiratswilligen bereits entsprechende Möglichkeiten. „Die Nachfrage nach unserem schwimmenden Trauzimmer ist schon jetzt enorm“, sagt Claudia Bandt. Bevor mit dem Bau begonnen wird, soll zunächst die Fertigung zweier Floatinghaus-Neubauten abgeschlossen werden, welche in der Marina als schwimmende Feriendomizile angeboten werden. Sechs dieser Objekte der neueren Generation, die seit 2016 entstanden, wurden bereits zu Wasser gelassen und sind in Betrieb.

Am Dienstagabend passierte ein weiteres interessantes Bauvorhaben den Krösliner Gemeinderat. Hinter dem Bebauungsplan „Wohnanlage Freest am Fischereihafen“ verbirgt sich die Errichtung von Ein- und Doppelhäusern im Freester Ortskern. „Insgesamt sollen 36 Wohneinheiten entstehen“, informiert Bürgermeister Holger Dinse. Bei dem etwa ein Hektar großen Baugebiet handelt es sich um jene Fläche, die von der Dorfstraße, der Straße Die Ecke und der Straße am Hafen eingeschlossen wird.

Der Bauträger, die Berliner Wiblo Beratungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, musste die Entwurfsplanung mehrfach überarbeiten, da die Behörden insbesondere einen wirksamen Schallschutz für das in Nachbarschaft des Fischereihafens und der Räucherei geplante Wohnviertel verlangten. Schließlich sei unter anderem festgelegt worden, die Wohnhäuser mit Schallschutzfenstern zu versehen und bauliche Anlagen zur Minderung des Schallschutzes zu errichten, erklärt Martina Hoffmann, Bauamtsleiterin des Amtes Lubmin. Der Bebauungsplan liege nunmehr bis zum 9. Februar im Amt zur Einsichtnahme aus.

Eine Fällgenehmigung für die auf dem Areal befindlichen Bäume gelte noch bis zum 28. Februar.

Auch der Umgang mit den alten Netzschuppen der Fischer, die parallel zum Hafengelände stehen, ist laut Bürgermeister Dinse geklärt. „Der Investor baut für die Fischer auf einer Fläche hinter dem Edeka-Markt insgesamt 18 neue Netzschuppen“, so Dinse. Dem Abriss der alten unansehnlichen Bauten stehe also nichts im Wege. Die entlang der Dorfstraße befindlichen früheren Salzhütten sollen hingegen unangetastet bleiben, da sie ins Ortsbild gehören.

Tom Schröter

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