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Usedom An der Feldstraße weihnachtet es sehr
Vorpommern Usedom An der Feldstraße weihnachtet es sehr
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17:48 05.12.2018
Ein besonderer Hingucker ist derzeit das Haus von Dirk (im Bild) und Ina Löschke an der Wolgaster Feldstraße. Immer in der Adventszeit erstrahlt es in allen erdenklichen Farben. Quelle: FOTO: Tom Schröter
Wolgast

Weihnachtsdekoration jeglicher Coleur verkündet jetzt auch in den Stadtvierteln von Wolgast wieder die Adventszeit. Schwibbögen, Sterne und Lichterketten sind üblicherweise das Mittel der Wahl. Ina und Dirk Löschke wäre diese traditionelle Ausschmückung jedoch viel zu unspektakulär. Ihr Wohnhaus samt Vorgarten an der Wolgaster Feldstraße verwandelt sich immer pünktlich zum ersten Advent in eine bunte funkelnde Weihnachtslandschaft, die unweigerlich die Blicke der Peenestädter auf sich zieht.

„Vor etwa 15 Jahren habe ich damit angefangen, nach und nach den Leuchtschmuck anzuschaffen“, berichtet Dirk Löschke. Dabei bediente sich der Telekom-Servicetechniker, den es grelle Farben irgendwie angetan haben, ausschließlich im World Wide Web. Im Internethandel, so berichtet er, sei weihnachtlicher Zierrat vergleichsweise günstig zu haben. „Dabei“, so seine Erfahrung, „sind die Waren im Sommer deutlich billiger als in der kalten Jahreszeit.“ Freunde des Ehepaars bereicherten ihrerseits in Form von Geschenken den stetig anwachsenden leuchtenden Fundus, der die längste Zeit des Jahres auf dem Dachboden der Löschkes lagert.

„Zwei bis drei Tage habe ich stramm zu tun, um dann alles aufzubauen, anzuschließen und die Zeitschaltuhren einzustellen“, schildert Dirk Löschke. Jahr für Jahr erobert Knecht Ruprecht das Wohnareal unweit des Alten Friedhofs, ob in einem mit Rentieren bespannten Schlitten sitzend oder in Einbrechermanier auf dem Fenstersims oder an der Dachrinne kletternd. „Einmal hatte ich einen Weihnachtsmann auf den Schornstein gesetzt. Damals hatten wir aber auch noch keinen Kamin“, erzählt der eifrige Dekorateur, der stets große Sorgfalt walten lässt, wenn er die glitzernde Staffage in Form bringt. 13 Lichterketten – die in die Jahre gekommenen weißen Ketten wurden in diesem Jahr durch bunte ersetzt – diverse Tiere, ein großer Schneemann, Fantasiefiguren, Blinklichter und Scheinwerfer komplettieren die Szenerie, die täglich von 15.45 bis 20.30 Uhr erstrahlt. „Anschließend leuchtet nur noch der Mond mit dem schlafenden Weihnachtsmann am Giebel“, so der Wolgaster.

Dirk Löschke ist jedes Mal mit Begeisterung bei der Sache, wobei die Erwartung der Passanten ein Ansporn für ihn ist. „Im Herbst“, so sagt er, „fragen immer schon die ersten Leute, wann ich mit dem Schmücken endlich wieder loslege.“ Die Kosten der Anschaffung hielten sich, wie bereits erwähnt, in Grenzen. Und auch der Stromverbrauch falle offenbar nicht sonderlich ins Gewicht. Schließlich handele es sich bei dem Leuchtdekor fast ausschließlich um energiesparende LED-Technik.

Tom Schröter

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