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Usedom „Weisse Düne“ startet mit neuem Segel in die Saison
Vorpommern Usedom „Weisse Düne“ startet mit neuem Segel in die Saison
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00:17 14.04.2018
Einmal Segel hissen: Detlef Bothe (r.) und Segelmacher Sebastian Hentschel bei der gestrigen Begutachtung im Wolgaster Hafen.

Erlebnistouren unter Segeln versprechen Jane und Detlef Bothe mit ihrer „Weissen Düne“. Das Segelschiff kann nun wieder unter vollen Segeln im Peenestrom oder im Greifswalder Bodden dahingleiten. Dafür sorgt ein rund 105 Quadratmeter großes neues Segel, das aus der Greifswalder Tuchwerkstatt stammt. „Vor zwei Jahren hatten wir das Vor- und Rahsegel erneuern lassen, nun sind wir mit dem letzten Segel durch“, sagt Kapitänin Jane Bothe, die gestern im Wolgaster Hafen den neuen Windunterstützer – die „Weisse Düne“ bringt es unter vollen Segeln auf elf bis zwölf Knoten – begutachtete. Rund 14 Tage haben Sebastian Hentschel und seine Mitarbeiter an dem Segel (Material Polyester/Dacron) gearbeitet.

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Erstmals Touren ab Peenemünde / Ückeritzer Personenschifffahrt bietet Piratenfahrten an / Apollo Reederei nimmt im Mai wieder Fahrt auf

„Nun sind wir für die Saison gerüstet“, meint Detlef Bothe und verweist auf erste Buchungen. Auch in diesem Jahr wird es wieder regelmäßige Touren von den Häfen in Neppermin und Wolgast geben. Statt Karlshagen liegt das 45 Meter lange Schiff in dieser Saison in Peenemünde. Fünf Mitarbeiter zählen zur Mannschaft – unter ihnen ist auch ein Auszubildender im zweiten Lehrjahr. Die „Weisse Düne“ ist nämlich Ausbildungsschiff der Industrie- und Handelskammer (IHK). „Binnenschiffer kann man bei uns lernen“, sagt Jane Bothe, die auf ihrem Schiff in der Winterpause auch unter Deck klar Schiff gemacht hat. Die Böden wurden abgeschliffen und neu gestrichen, die Bar umgebaut, das Tauwerk ausgetauscht. „Es kann wieder los gehen“, meint die Chefin an Bord.

Losgehen wird es am kommenden Montag auch bei der Ückeritzer Personenschifffahrt, wie Betreiber Hartmut Wolf informiert. Zum Fahrgastschiff „Jessica“, das im Stagnießer Hafen liegt, gesellen sich in der Saison die Schiffe „Johannes“ in Zinnowitz und „Astor“ in Karlshagen. „Die ersten Anmeldungen sind bereits da“, meint Wolf, dessen Schiffe im Achterwasser unterwegs sind. Von Karlshagen aus geht es bis zum Greifswalder Bodden zum Kegelrobbengucken. „Erstmals im Angebot haben wir in dieser Saison die Piratentour, die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 20“, sagt Wolf. Dahinter verbirgt sich ein Spektakel: „Während unserer Tour taucht plötzlich ein Fischkutter mit Piraten auf, der unser Schiff entern will. Da ist alles dabei, Schatzkarte, Schatzsuche, Wasserpistolen und eine Holztruhe mit Dukaten, Silber und Gold“, so der Ückeritzer.

Ein bisschen gedulden müssen sich noch die Schiffscrews der Peenemünder Apollo Reederei. Laut Andreas Neumann startet die Saison am 1. Mai. Dann wird bis Ende Oktober die Motorfähre „Apollo I“ wieder regelmäßig zwischen Peenemünde, Kröslin und Freest pendeln. „Dazu kommen wieder unsere Fahrten zur Greifswalder Oie mit zwei Stunden Landgang und der Besichtigung des Leuchtturms und die Rundfahrten über den nördlichen Peenestrom sowie die Robbenfahrten in den Greifswalder Bodden“, sagt Neumann.

Henrik Nitzsche

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