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Usedom Weniger Rinder im Landkreis
Vorpommern Usedom Weniger Rinder im Landkreis
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00:00 01.02.2018
Wolgast

Der Bestand an Rinder im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist rückläufig. Ende des vergangenen Jahres standen noch etwa 103000 Tiere in den Ställen und auf den Weiden. Fünf Jahre vorher waren es noch über 6000 mehr. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren hat die Zahl abgenommen. Damit liegt der Kreis im bundesweiten Trend, denn 12,3 Millionen Milchkühe, Mastrinder, Zuchttiere, Mutterkühe oder Kälbchen werden aktuell zwischen Flensburg bis Berchtesgaden gezählt – rund 226000 weniger als vor fünf Jahren. Während die Zahl der Rinderhalter sinkt, steigen die Herdengrößen. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) leben über zwei Drittel der Rinder in Betrieben, die 100 oder mehr Tiere halten.

Um am Weltmarkt wettbewerbsfähig zu sein, schaffte die EU-Kommission 2015 die Milchquote ab, die 30 Jahre lang den Angebotsmarkt regulierte. Agrarökonomen hielten dies für längst überfällig an.

Kleinbäuerliche Erzeuger kämpfen seither ums Überleben: Der Milchmarkt ist gesättigt, der Milchpreis niedrig und die Kosten für Strom, Futter, Maschinen und Arbeitskräfte steigen. Momentan gibt es im Kreis Vorpommern-Greifswald noch rund 17500 Milchkühe und damit etwa 4400 weniger als im Jahr 2012. Susanne Herrmann/zds

OZ

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