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Usedom Wenn man wüsste, wo irgendwo ist
Vorpommern Usedom Wenn man wüsste, wo irgendwo ist
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00:01 23.10.2017

Ich hab' es wieder getan. Ich meine, beinahe unbewusst, habe ich mich mit unzähligen kleinen Handgriffen, die ich für den Tag gar nicht auf dem Schirm hatte, von einer Pflichtaufgabe gedrückt.

Ähnlich ätzend wie die Steuererklärung oder das Begleichen von Rechnungen. Jetzt stehen die Bücher in meinem Regal fein säuberlich nach Größen geordnet, die alten Zeitungen sind weggeschafft und Messer, Gabel und Löffel in der Küchenschublade zeigen korrekt in eine Richtung. Völlig verrückt! Kennen Sie das? Man schiebt das Unvermeidliche immer weiter vor sich her und der imaginäre Berg wird dadurch immer größer. Vor Prüfungen ist mir das schon früher aufgefallen. Zur Strafe habe ich dann nächtelang über meinen Büchern gesessen. Natürlich weiß ich, dass es viel klüger und für den Seelenfrieden auch gesünder ist, unangenehme Pflichten als erstes zu erledigen. Wem sagen Sie das! Beim Stöbern in meinem Bücherregal ist mir ein Buch mit dem Titel „Magic Cleaning – wie Sie sich von Ballast befreien und glücklich werden“ wieder in die Hände gefallen. Darin schreibt die japanische Bestsellerautorin Marie Kondo über die Magie des Aufräumens und wie man sich von unnötigem Ballast befreit und zu einem ausgeglichenen Menschen wird. Das Aufräumen werde so zur Inventur unserer Persönlichkeit. Da fallen mir sofort die Worte einer Siebenjährigen ein, die folgende Weisheit von sich gegeben hat: „Wenn man wüsste, wo irgendwo ist, brauchte man nie mehr zu suchen!“

OZ

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