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„Wer geil arbeitet, darf auch geil feiern“

Heringsdorf „Wer geil arbeitet, darf auch geil feiern“

Gastronomen und Hotelangestellte stimmten sich in Heringsdorf auf die Urlaubssaison ein

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Auf der Tanzfläche herrschte während der gesamten Party stets ausgelassene Stimmung.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert

Heringsdorf. Es sollte nicht nur ein kleines Dankeschön sein, sondern ein richtig großes. Angestellte aus der Gastronomie und der Hotellerie von der Insel Usedom waren am Mittwochabend ins Maritim-Hotel nach Heringsdorf eingeladen, um gemeinsam zu feiern. Gastgeber war der Hotelverband Insel Usedom. Hunderte, vorrangig junge Mitarbeiter aus der Branche, folgten der Einladung in den Kaiserbädersaal.

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Gastronomen und Hotelangestellte stimmten sich in Heringsdorf auf die Urlaubssaison ein

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Zu Beginn der Veranstaltung bedankten sich die Hoteliers bei ihren Angestellten. Sie seien das gute Fundament jedes Hotels. Lutz Begrow, Chef des Best Western Hotels in Korswandt, brachte es auf den Punkt: „Wer geil arbeitet, darf auch geil feiern. Genießt den Abend“, sagt er.

Michael Raffelt, Senior-Chef der Hanse-Kogge in Koserow, nennt vor allem die Vorteile dieses Hotel- Verbandes. „Gegenüber der Politik haben wir als großer Verbund mit rund 1300 Beschäftigten eine starke Stimme. Es wäre anders, wenn jeder Hotelier einzeln Flagge zeigen würde“, meint Raffelt.

Der Verband schmiedet bereits Pläne für die Zukunft. „Wir wollen die Branche so attraktiv wie möglich gestalten. Die Idee steht seit längerer Zeit im Raum, dass die Angestellten in den Partnerhotels finanzielle Vorteile erhalten sollen. Der Plan ist, jedem 20 Prozent Rabatt zu geben. Problem ist aber, dies steuerlich untereinander zu verrechnen. Daran scheitern leider viele Vorhaben“, erklärt er.

Dass die Branche unter dem Fachkräftemangel leidet, daraus macht Raffelt keinen Hehl. „Wir suchen zum Beispiel verzweifelt einen geeigneten Physiotherapeuten für unser Hotel, es findet sich aber niemand“, sagt er. „Arbeiter findet man schnell, Facharbeiter schwieriger.“ Auch die Idee, größere Personal-Hotels für die Angestellten zu bauen, wurde schnell ad acta gelegt. „Die könnte man nur im Hinterland errichten. Einen jungen Menschen auf die Insel zu locken, um ihn dann im entlegenen Hinterland wohnen und leben zu lassen, gestaltet sich schwierig“, meint er.

Petra Bensemann, Hotelchefin von „Das Ahlbeck“ in Ahlbeck, führt für allem die Schnelllebigkeit der Branche an. „Vor 20 Jahren hatten wir in unserem Haus noch keine Kosmetik-Abteilung. Wir wagten den Schritt, bauten ein Zimmer um und installierten dort eine Kosmetik-Abteilung. Heute ist dieser Bereich aus keinem Hotel mehr wegzudenken“, sagt sie. Eine Herausforderung für den Verband ist in Zukunft allerdings die Verkehrsproblematik in den Sommermonaten und die Digitalisierung der Insel. „Unsere Vision ist, dass wir ein Alleinstellungsmerkmal an der Ostsee werden und, dass die Marke Usedom noch bekannter wird“, betont Petra Bensemann.

Ein Gast war Kevin Wegener, Koch der Seetel-Gruppe. „Hier trifft man Kollegen außerhalb der Arbeitsstelle. Das finde ich schön“, meint er zur Party.

Ein Höhepunkt des Abends war die Tombola-Verlosung. Die Teilnehmer gewannen Reise-, Spa- , Restaurant- und Golf-Gutscheine der Partnerhotels.

Hotelverband

Der im Juni 2014 gegründete Hotelverband Insel Usedom e.V. (HIU) umfasst derzeit 16 ordentliche Mitglieder, darunter Hotelunternehmen verschiedener Größe vom Inselnorden bis zum Inselsüden sowie ein Fördermitglied. Mit einer Kapazität von über 5000 Betten und mehr als 1300 Beschäftigten repräsentiert der HIU die größten Arbeitgeber auf Usedom.

Die Party am Mittwochabend war bereits die vierte des Hotelverbandes innerhalb von drei Jahren.

Hannes Ewert

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