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Usedom Wie Freizeitmaler unsere Landschaften sehen
Vorpommern Usedom Wie Freizeitmaler unsere Landschaften sehen
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02:20 08.02.2017
Das Berliner Ehepaar Pia und Thomas Born, hier im Gespräch mit Anke Brose (l.), war vom Bild „Stillleben“ hellauf begeistert. Quelle: Foto: Gert Nitzsche

Es war ein Jubiläum. Und wohl auch deshalb reichten zur Ausstellungseröffnung in der Heringsdorfer „Villa Irmgard“ die Plätze kaum aus. Nach einem feurigen Violinauftakt von Marcin Diling begrüßte Dr. Karin Lehmann vom Eigenbetrieb die Freizeitmaler Anke Brose, Elke Masella, Beate Miedke, Ilona Kagelmacher und Heidrun Luplow. Sie freue sich darüber, dass die Gruppe der Freizeitmalerinnen zum 20-jährigen Jubiläum erneut eine wunderschöne Ausstellung mit der persönlichen Handschrift jedes einzelnen Künstlers präsentieren.

„Sie sind Botschafter der Kunst. Sie als Autodidakt zu verstehen, heißt auch, die eigenen Grenzen zu beachten, zu erkennen. Denn schöpferische Freiheit lässt sich nur dann verstehen, wenn Neigung, Begeisterung und Können tief im Herzen brennen. So wie das bei unseren Künstlerinnen der Fall ist“, sagte Karin Lehmann. Ilona Kagelmacher hat im vorigen Jahr Winterstimmungen in ihren Bildern eingefangen, zeigt Stillleben und Landschaften. Weich ineinander laufende Farbtöne zeichnen ihre Arbeiten aus. Elke Masella aus Freest macht in ihren Werken deutlich, dass sich in der Natur keine Farbe ausschließt. Beim Bild von der Steilküste ergänzen sich Meer und Landschaft, grenzen sich jedoch auch ab.

Beate Miedke zeigt die Schönheit der Natur im Detail, so auf einem Mohnfeld bei Pulow vom Mai 2016. Das Rot des Mohns zieht den Betrachter dabei magisch an. Die große Lebensfreude von Anke Brose kommt in ihrer Themenwahl zum Ausdruck. Angeregt durch die Arbeit mit Kindern im Wolgaster Freizeitzentrum, sind ihre Tierbilder (Pferde, Waschbären und Hunde). Hinzu kommen Wasserlandschaften, Schiffe und Meer. Im Gespräch mit dem Berliner Ehepaar Pia und Thomas Born beschreibt Anke Brose die Stimmung ihrer Bilder. „Die Ruhe in den Bildern soll einem Innehalten zur quirligen Alltäglichkeit vermitteln. Die Boote liegen ruhig, verlassen am Steg nach dem Ende einer Fahrt – ohne Menschen, eine Art Abendstimmung in der Natur“, erläuterte sie. Heidrun Luplow hatte wieder sehr schöne Keramiken zur Ausstellung mitgebracht. Inzwischen hat sie auch Bilder gemalt und schon verkauft.

Erstmals in Heringsdorf zu sehen waren auch kleine Bilder, die Lust auf die bevorstehende Sommersaison machen. Nach der Eröffnung vertieften sich die Künstler und die Besucher noch in vielfältige, zum Teil sehr persönliche Gespräche. Sehr angetan von der Farbenpracht und den bewegenden Eindrücken der Bilder waren auch Rosita Griep aus Ückeritz und Gudrun Palfner aus Bansin. Treffend formulierte der Korswandter Gerhard Adler: „Nicht mehr über Bilder reden, die Bilder wollen gesehen werden“. Gert Nitzsche

INFOS: Die Ausstellung in der Heringsdorfer Villa Irmgard ist noch bis zum

5. März zu sehen.

OZ

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