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Insel Usedom Auf Mini-Seereise rund um Usedom

Reportage: Die „Vineta“ der Adler-Reederei hat als neues maritimes Angebot eine Inselumrundung getestet

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Alwin Müller war lange Jahre der Usedomer Betriebsleiter der Reederei. Seine Infos waren der Clou des maritimen Abenteuers. Fotos (3): Ingrid Nadler

Insel Usedom. Also doch die wärmere Jacke einpacken! Wer sich Sonntagmorgen auf den Weg zu seiner Schiffshaltestelle gemacht hat, hat erstmal enttäuscht zum Himmel gesehen. Immerhin soll die Reise rund um die Insel Usedom zwölf Stunden dauern. Na gut, die Adler-Reederei hat jedem Passagier auf der „Vineta“ einen Außen- und einen Innensitzplatz garantiert.

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Reportage: Die „Vineta“ der Adler-Reederei hat als neues maritimes Angebot eine Inselumrundung getestet

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Nach der Wende sind auf der Werft leider sehr viele Arbeitsplätze verloren gegangen.Alwin Müller, Rentner

Vielleicht regnet es ja auch nicht.

Wie zu erwarten ausgebucht Das Schiff ist mit 225 erwartungsvollen Passagieren ausgebucht. Sie sind in Swinemünde und an den Seebrücken in Heringsdorf und Bansin zugestiegen. Die Reederei hat erstmals angeboten, die Insel Usedom komplett zu umrunden. Das heißt, 92 Seemeilen durch die Ostsee, den Peenestrom, das Stettiner Haff, die Kaiserfahrt und die Swine zurück zum Ausgangspunkt zurückzulegen. Das dauert.

Auf diese Weise ist die Küstenlandschaft aus einem völlig anderen Blickwinkel zu erleben. Selbst für Einheimische, die sich Sitzbänke und die besten Aussichtspunkte mit zahlreich fotografierenden Urlaubern teilten, war das ein besonderes Erlebnis. Um 11.30 Uhr hatte auch die Sonne gesiegt und die Wolken waren fortan nur noch schmückendes Beiwerk.

Bestens informiert: Alwin Müller Nachdem die „Vineta“ in leicht schaukelnder Weise die meisten Seebäder passiert hatte, erreichte sie bei der Greifswalder Oie das Fahrwasser des Peenestroms und bald darauf die kleine Insel Ruden.

Spätestens hier muss von Alwin Müller die Rede sein. Der ehemalige, inzwischen pensionierte Betriebsleiter der Adler-Reederei, war unser bestens informierter Reiseführer. Er kennt Vergangenheit und Gegenwart der Region für kaum ein Zweiter. Das wurde besonders deutlich, als wir Peenemünde erreicht hatten und später, nach der ersten Brückenpassage, die Wolgaster Peenewerft. Wieviel Arbeitsplätze hier nach der Wende verloren gegangen sind!

Inzwischen ist es Mittag geworden, die ersten Fahrgäste werden schläfrig, nachdem sie das gastronomische Angebot an Speisen und Getränken zu einer Stärkung genutzt haben. Die Fischsuppe des polnischen Kochs ist der Renner. Auch das Schiff gibt sich Mühe und gleitet ruhig vor sich hin.

Als wir in Zecherin eine weitere Klappbrücke erreicht haben, die übrigens extra für die „Vineta“ geöffnet wurde, waren alle wieder wach. Hundertfach haben die Fotoapparate geklickt. Auch die ehemalige Eisenbahnhubbrücke von Karnin beeindruckte die Passagiere, besonders, als Alwin Müller ihnen ihre Geschichte erzählte.

Vor uns liegt die große Wasserfläche des Stettiner Haffs, die mit 903 Quadratkilometern flächenmäßig fast doppelt so groß ist wie der Bodensee. Wir passieren die Grenze zu Polen und erreichen bald die Kaiserfahrt, einen Kanal, der Swinemünde mit Stettin verbindet und die Passage größer Schiffe ermöglicht.

Zum Abschied Beifall Swinemünde vor Augen, sind wir nach 170 Kilometern fast am Ziel. Wir passieren noch den 65 Meter hohen Leuchtturm, die alten Festungsanlagen und das neue Flüssiggasterminal und beenden unsere Inselumrundung an den Seebrücken Heringsdorf und Bansin. Das war ein schönes Erlebnis. Besatzung, Caterer und Reiseführer erhalten viel Beifall. „Gut gemacht“, hieß es immer wieder. Und so kann man fast sicher sein, dass die Reederei diese Inselumrundung fest ins Programm aufnehmen wird.

• www.adler.Reederei.de

Ingrid Nadler

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