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Usedom Bergmühle hat einen neuen Pächter
Vorpommern Usedom Bergmühle hat einen neuen Pächter
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00:00 03.04.2014
Am 4. April wird das Mühlenrestaurant eröffnet. Fotos (2): Henrik Nitzsche
Neu Sallenthin

Die Bergmühle hat einen neuen Pächter: Thorsten Abrusnikow, 40, Koch, Restaurantfachmann und Bürokaufmann. Der gebürtige Stuttgarter könnte also in Personalunion die Küche schmeißen, das Restaurant leiten und das Hotel führen. „Mein Platz wird vorrangig an der Rezeption sein“, sagt Abrusnikow, der am 4. April das Haus wieder eröffnet. Sein Vorgänger Michael Auer hatte aus wirtschaftlichen Gründen im Februar das Handtuch geworfen.

Nun steht Thorsten Abrusnikow vor einer Herausforderung, „die mich reizt. Das Wichtigste ist zunächst, eine gute Gastronomie aufzubauen.“ Und das will der 40-Jährige mit einem völlig neuen Konzept erreichen. „Das schließt sich dem Namen des Restaurants und Hotels an. Deshalb eröffnen wir nun das Mühlenrestaurant“, sagt Abrusnikow. Er setzt auf rustikale und moderne Speisen, die das Thema Mühle aufgreifen. „Unser Angebot reicht vom Mühlenpfännchen über Mühlenbrett mit verschiedenen Schinken- und Wurstsorten bis zu hausgebackenen Brotsorten.“

Zum neuen Chic in der Bergmühle gehört auch die Farbe — durch das Haus zieht sich jetzt ein brauner Ton. Eben wie in einer Mühle. Das Personal hat er schon: Zwei Köche und zwei Restaurantfachleute habe er eingestellt. „Vielleicht kommt eine Auszubildende dazu.“

Abrusnikow setzt bei der Betreibung des Hauses auf Erfahrung — „seit 25 Jahren bin ich in der Gastronomie tätig.“ Zuletzt war er mehrere Jahre in Spanien. An der Costa Blanca habe der alleinerziehende Vater von zwei Kindern ein eigenes Restaurant geführt. Danach war er für vier Monate in der Kölpinseer „Seerose“, ehe er sich auf die Suche nach einem eigenen Objekt machte. Und zwar auf Usedom. „Die Insel ist eine schöne Alternative zu Spanien.“ Zwei Objekte standen zur Auswahl — in bester Lage in Ahlbeck und das Objekt in Neu Sallenthin. Abrusnikow entschied sich für die Bergmühle, „weil ich für das Traditionshaus bereits das passende Konzept im Kopf hatte“. Die Bergmühle gibt es schon seit 1973.

Wie sein Vorgänger wird auch der neue Pächter das Restaurant ohne Ruhetag betreiben. „Wir wollen kein typisches Touristenrestaurant sein. Ich will vor allem auch wieder die Einheimischen ins Haus holen.“ Zum Haus gehören neben dem Mühlenrestaurant insgesamt 23 Zimmer — vom Einzelzimmer bis zum Vier-Bett-Zimmer. Die Räume sollen im nächsten Jahr umgestaltet und farblich dem Mühlenrestaurant angepasst werden. „Sauna wollen wir auch weiter anbieten. Geplant sind zudem Massage- und Kosmetikangebote.“

Henrik Nitzsche



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