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Blaue Flaggen für Usedoms Seebäder

Die Blaue Flagge Blaue Flaggen für Usedoms Seebäder

Diesmal richtete Karlshagen die Verleihung aus / Staatssekretär wirbt für Umweltsiegel

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Vertreter der einzelnen Usedomer Urlaubsorte wohnten gestern der Verleihung der Blauen Flagge in Karlshagen bei.

Quelle: Foto: Beate Rother

Die Blaue Flagge. Das „Who is who“ des Umweltschutzes gab sich gestern Mittag während der Verleihungsveranstaltung des Umweltsiegels „Blaue Flagge“ in Karlshagen die Klinke in die Hand. Als Veranstalter auf internationaler Ebene überwacht die internationale Organisation „Stiftung für Umwelterziehung“ (F.E.E.) und in Deutschland die „Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.“ (DGU) die Einhaltung der strengen Bewertungskriterien. Schließlich sollen die 89 Fragen im Bewerbungsverfahren ein Garant sein dafür, dass nur Badestellen und Häfen mit diesem Siegel ausgezeichnet werden, welche auch ausgezeichnete Werte haben.

Für Annegret Gülker als Geschäftsführerin der DGU ein willkommener Zeitpunkt, im 31. Jahr der Verleihung mit statistischen Zahlen Vergleichsmöglichkeiten zwischen den nationalen und internationalen Wettbewerbern zu schaffen. „Aber nicht allein daran ist der Verdienst dieser Gesellschaft zu messen“, betonte Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph (CDU) in seinem Grußwort: „Die Besten immer wieder ins Rampenlicht zu holen, das ist wichtig und dafür gilt unser Dank.“

Vor allem würdigte Rudolph den Schulterschluss zwischen dem, was die Bürger vorantreibt, und dem Umweltschutz. Insbesondere öffentlich geförderte Projekte sollten sich der Bewertung nicht entziehen, mahnte der Staatssekretär. Wenn auch die 89 Fragen letztlich nach zunehmender Bürokratie aussehen, so eröffnete er den Blick für den Tiefgang in Sachen Verbraucherschutz.

Dass die „Blaue Flagge“ in Mecklenburg-Vorpommern ohnehin ein beliebtes Marketingmittel ist, um die angeworbenen Gäste in Sicherheit zu wiegen, bewiesen die angeführten Zahlen, wonach in diesem Jahr 101 Sportboothäfen und 41 Badestellen (34 davon allein in MV sowie fünf Sportboothäfen) mit dem Umweltsiegel ausgezeichnet werden. Während Europaabgeordneter Werner Kuhn (CDU) hinsichtlich einer langfristig erfolgreichen Umwelterziehung für die Vereinfachung der Antragsverfahren plädierte, sehe auch er in der Verbreitung des Wettbewerbs noch reichlich Potenzial.

Für Annegret Gülker ist dies Ansporn und Zukunftsaufgabe zugleich, schließlich bewertet sie auch an Schulen Umweltprojekte und ist hier guter Dinge, auf eine umweltbewusste Jugend aufbauen zu können, wenn man sie selbst denken ließe. Über die Auswahl des Verleihungsortes zeigte sich Bürgermeister Christian Höhn besonders froh. Mit einer nicht ganz einfachen Ausgangsposition, insbesondere dem militärischen Hintergrund des Ostseebades, verwies er stolz auf das komplett veränderte Ortsbild. Das Ostseebad kann sich nun über drei neue „Blaue Flaggen 2017“ (für Hauptstrand, Hafen und Dünencamp) freuen. Auf Usedom wurden auch Trassenheide, Zinnowitz, Loddin, Ückeritz, und Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin ausgezeichnet.

Stichwort: Umweltauszeichnung Blaue Flagge

ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird. Die Kampagne wird durchgeführt für Sportboothäfen, Strände und Badestellen an Binnenseen. Im Jahr 2016 wehten mehr als 4200 Blaue Flaggen weltweit. Als nichtstaatliche Initiative wirkt die Kampagne für einen umweltbewussten Menschen im Umgang mit Landschaft und Natur. Alle mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Häfen oder Badestellen müssen einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen.

Quelle: www.blaue-flagge.de

Beate Rother

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