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Campen: Naturnah und mit viel Qualität

Lütow Campen: Naturnah und mit viel Qualität

15 Hektar große Fläche des Campingplatzes Lütow wird überplant / Gemeinderat sagt „Ja“ zum Vorentwurf

Lütow. Was Planer Klaus Lange den Abgeordneten da präsentierte, beschäftigte sein Büro bereits seit drei Jahren. Denn im Juli 2013 wurde die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 9 „Campingplatz Lütow“ beschlossen. Nun liegt endlich der Vorentwurf des B-Planes vor, der in der Lütower Ratssitzung mit vier Ja- und einer Nein-Stimme eine Mehrheit fand.

„Hier geht es um eine Bestandsüberplanung und eine Verbesserung der Qualität in einem sehr sensiblen Bereich. Die Gäste sollen hier versorgt und bespaßt werden sowie unterkommen“, überschrieb Lange den Vorentwurf für das rund 15,5 Hektar große Areal an der Steilküste zum Achterwasser.

Laut Entwurf ist der Campingplatz in mehrere Sondergebiete eingeteilt worden. „Das Gebiet 1 umfasst rund 240 Standplätze für Zelte, im Gebiet 2 kommen noch 260 Flächen für Dauergäste dazu“, so Lange zu den Caravan- und Wohnwagen-Stellplätzen. Im Zuge der Überplanung soll die Surfstation am Achterwasser umgebaut werden. Gastronomie (180 Plätze) sowie Sanitärbereiche zählen zu weiteren Sondergebieten, die nun planerisch festgehalten und im neuen Flächennutzungsplan der Gemeinde Lütow, der gegenwärtig erstellt wird, eingearbeitet werden.

Lange betonte, dass die Wege auf dem naturnahen Platz erhalten bleiben. „Dauerwohnungen sind künftig hier nicht mehr zugelassen“, sagte der Planer. Bis auf zwei neue Sanitärgebäude – bei einem handelt es sich um einen Ersatzbau – wird es auf dem Gelände kaum Bauaktivitäten geben.

Zur Saison 2017 soll dann auch das neue Rezeptionsgebäude fertig sein, wie Betreiber Carsten Freitag gestern ankündigte. Die alte Rezeption war im April 2013 nach einem Brand zerstört worden. Das neue Haus steht bereits im Rohbau.

Weil der Campingplatz keinen Anschluss an das Abwassernetz des Wasserzweckverbandes der Insel Usedom hat, setzten die Betreiber der Anlage bislang auf abflusslose Sammelgruben. Laut Lange wurden die in den vergangenen Jahren technisch überholt.

Nicht alle Gemeindevertreter sehen diese Lösung aber positiv. „Wir reden hier über Qualität und bei der Beseitigung der Sch... orientieren wir uns am Mittelalter. Das ist Technik von übervorgestern“, kritisierte der Abgeordnete Paul Wirth die gegenwärtige Lösung mit dem Abwasser. Lange pflichtete ihm bei, dass das im Rahmen des Entwurfes des Bebauungsplanes noch eine Rolle spielen wird. „Einen Anschluss an das öffentliche Abwassernetz schließt der Wasserzweckverband aus. Das würde sich kostentechnisch nicht rentieren. Deshalb denken wir jetzt über den Bau von mehreren Biokläranlagen nach“, sagt Carsten Freitag. Der Vorentwurf des Bebauungsplanes für den Campingplatz soll im Januar/Februar 2017 vier Wochen im Amt „Am Peenestrom“ öffentlich ausliegen.

Henrik Nitzsche

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