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Das große Schlemmen bei Kaiserwetter

Heringsdorf Das große Schlemmen bei Kaiserwetter

Der 11. Grand Schlemm am Ostseeufer zwischen Ahlbeck und Bansin zog wieder viele Gäste an

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Heringsdorf. Es war wieder bestens angerichtet: Sonne, Strand, Meer, kulinarische Köstlichkeiten und sommerliche Temperaturen. Feinschmeckerherz, was willst Du mehr? Der 11. Grand Schlemm am Strand zwischen Ahlbeck und Bansin lockte mit seinen zehn Gourmetstationen wieder viele Gäste an. So freute sich Lysann Koschany vom Strandhotel Ostseeblick, dass 580 von 600 Tickets á 189 Euro verkauft wurden. „Die ersten standen schon um Viertel vor Eins da und haben getrampelt“, sagt sie gutgelaunt und lobt die gute Stimmung unter den Teilnehmern: „Alle sitzen gemütlich und ziehen entspannt weiter.“ Mit ihr checkt Annette Mertins die Tickets und verteilt kleine Werbegeschenke. Sie erzählt, dass die Startzeit gegenüber 2015 um eine Stunde vorverlegt wurde, was die Situation an den beiden ersten Stationen neben der Ahlbecker Seebrücke deutlich entzerrt. Nach etwas mehr als einer Stunde waren bereits über 260 Grand Schlemmer auf dem kulinarischen Strandpfad unterwegs.

OZ-Bild

Der 11. Grand Schlemm am Ostseeufer zwischen Ahlbeck und Bansin zog wieder viele Gäste an

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Von solchen sexy Ideen kann Usedom noch mehr vertragen.“Till Demtroeder, Gast

Dass das Konzept der Gastronomen aufgeht, zeigt die große Zahl der Wiederholer. Beat Greving, Steuerberater aus Zempin, ist mit seiner Frau Freya bereits zum neunten Mal dabei. „Immer in verschiedenen Besetzungen. Heute zu Viert plus Hund“, lacht der Insulaner, der mittlerweile vom Gast zum Sponsor geworden ist. Am gleichen Tisch sitzen Johanna Runge aus Wolfsburg und Jorma Hein aus Marburg. „Da sehen Sie, wie weit wir für gutes Essen fahren“, sagt der Jurist aus Hessen.

Für ihn ist es die erste Teilnahme, für seine Freundin bereits der dritte Grand Schlemm. Johanna Runge kennt die Insel seit ihrer Kindheit. „Ich habe meinen 3. Geburtstag hier gefeiert. Das weiß ich von Fotos“, gibt sie preis. „Wir haben Sonne, wir haben Strand, wir haben Meer und guten Wein. Mehr braucht man nicht“, fasst sie die Vorzüge des Events am Strand der Kaiserbäder zusammen.

500 Meter weiter am neuen Sportstrand empfängt Danilo Bernstein vom Hotel Das Ahlbeck die kulinarischen Strandwanderer. Der Küchenchef zeichnet die Tickets ab und beschreibt den Gästen sein Gericht „Consommé und Galantine von der Wachtel mit Trüffelschaum“. Prominenter Besuch ist dabei. Till Demtroeder, Schauspieler und Event-Veranstalter aus Hamburg, ist auf Einladung von Grand-Schlemm-Sponsor Mathias Hasbargen gekommen. Der Immobilienmakler überraschte Demtroeder damit zum Geburtstag, den der Hamburger am Freitag auf der Sonneninsel feierte. Demtroeder lobte die Gastronomen, die „so was auf den Sand stellen. Dazu gehören Mut und Visionen. Von solchen sexy Ideen kann Usedom noch mehr vertragen.“

Gute vier Stunden später treffen die Gäste an der vorletzten Station vom Kaiser Spa Hotel zur Post ein. Chefkoch Sascha Behrendt serviert „Kinne und Backe vom Iberico-Schwein an Bärlauch und Mairübchen“. Hier sind etliche Teilnehmer geschafft vom tiefen Sand, dem mittlerweile aufgekommenen Nordostwind und manchem Tropfen Wein zu viel. Jeanette und Relef aus Zinnowitz sind zufrieden mit den Speisen. „Das Essen ist vom Allerfeinsten“, findet der gebürtige Hamburger.

Kritik gab es auch. Einigen fehlte an manchen Stationen Mineralwasser zum Durst löschen, für andere war der Spanferkelrücken versalzen oder wie es Demtroeder zum Schluss ausdrückte: „Es gab einige Hochs und Tiefs.“ Der Marburger Jorma Hein sah das ähnlich, relativierte aber: „Wir jammern auf sehr hohem Niveau“. Schließlich dürfe man nicht vergessen, dass Menschen anderswo hungern müssen.

Von Dietmar Pühler

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