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Energiepark: Im Herbst könnten die ersten Solarfelder stehen

Peenemünde/Greifswald Energiepark: Im Herbst könnten die ersten Solarfelder stehen

Flächen auf dem Peenemünder Flugplatz sollen aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert werden. Unterlagen liegen gegenwärtig im Nordamt aus.

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Auf dem Flugplatz sollen mehrere Solarfelder entstehen.

Quelle: ddp

Peenemünde. Kommt nun endlich Strom vom Flugplatz? Wolf Uwe Rilke hofft, dass im September eine wichtige Entscheidung für das Test- und Forschungsfeld des geplanten Energieparks auf dem Flugplatz Peenemünde fallen wird. Und zwar die Ausgliederung einer 80 Hektar großen Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet. „Das ist die Voraussetzung, um auf dem Flugplatz die ersten Solartracker zu montieren“, sagt der Planer von der Berliner Planungsgruppe P 4.

Das knapp 18 Hektar große Testfeld wird zunächst mit rund 18 000 Solartrackern bestückt. Dies soll die Basis für die Universität Wildau sein, die am Standort ein Forschungs- und Entwicklungszentrum errichten will. Schwerpunkte sind es Strom zur Energiespeicherung zu gewinnen sowie Energie aus Wasserstoff zu erzeugen. Der Energiepark soll peu a peu auf eine Gesamtleistung von 70 Megawatt kommen.

Und das auf einer Fläche von rund 56 Hektar.

So weit ist es aber längst noch nicht, denn das Verfahren zur Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet läuft gegenwärtig. „Bis Mitte August liegen die Unterlagen im Amt Usedom Nord in Zinnowitz noch aus. Bürger können sich dort die Pläne anschauen“, sagt Ute Schreiber, Mitarbeiterin der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Vorpommern-Greifswald. Darüberhinaus sind alle anerkannten Naturschutzverbände angeschrieben worden, die zu dem Projekt Stellungnahmen abgeben können. „Vom Naturschutzbund und BUND dürfte durchaus mit Anmerkungen zu rechnen sein“, meint Ute Schreiber zu dem offenen Verfahren.

Für die Abwägung der Stellungnahmen dürfte auch wieder Zeit ins Land gehen — Zeit, das der Investor eigentlich nicht hat. Denn die Firma Sun Island Solarpark Peenemünde wollte bereits im vergangenen Jahr mit dem Testfeld ans Netz gehen. Damals lag die Einspeisegebühr noch bei 15 Cent je Kilowattstunde, inzwischen liegt die Vergütung bei rund 12 Cent.

Weil der Kreis aber die Ausgliederung einer Teilfläche aus dem Landschaftsschutzgebiet ablehnte und stattdessen im Rahmen des Flächennutzungsplanes der Gemeinde den gesamten Energiepark betrachtete, wurde das Verfahren notwendig. Sollte die Ausgliederung erfolgen, „könnte im Oktober der Bauantrag durchgehen“, hofft Rilke. Der Energiepark auf dem Flugplatz ist ein wichtiger Schwerpunkt im Regionalen Entwicklungskonzept der Gemeinde Peenemünde bis zum Jahr 2020. Henrik Nitzsche

 

OZ

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