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Erinnerung an Usedoms „Grießmüller“ Heinz Schulz

Usedom Erinnerung an Usedoms „Grießmüller“ Heinz Schulz

Der engagierte Müllermeister leitete 20 Jahre lang die Usedomer Inselmühle und erwies sich hier als großes Organisationstalent

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Die Inselmühle in Usedom im Jahr 1953. Dieser Betrieb war lange Zeit die Wirkungsstätte von Müllermeister Heinz Schulz.

Quelle: Foto: Usedomer Heimatstammtisch

Usedom. Am 28. Dezember 2016 schloss Müllermeister Heinz Schulz aus Usedom, in der Inselstadt landläufig „Grießmüller“ genannt, für immer seine Augen. Mit Heinz Schulz verlor die Stadt einen engagierten Mitbürger, der während seiner aktiven Zeit in der Usedomer Inselmühle viele Spuren hinterlassen hat. Karl Schmidt, von 1961 bis 1991 Müllermeister in der Inselmühle und langjähriger Mitarbeiter von Heinz Schulz, und Dr. Günther Jikeli als Sprecher des Usedomer Heimatstammtisches erinnern an den tatkräftigen Müllermeister Heinz Schulz aus Bad Kleinen, der im Herbst 1953 in schwieriger Zeit für 20 Jahre die Leitung der Usedomer Inselmühle übernahm. Der Mühlenbesitzer Karl Schwarz hatte im Frühjahr 1953 die DDR verlassen. Nun ging es um den Fortbestand des Betriebes, in dem 25 Mitarbeiter in drei Schichten Dienst taten. Heinz Schulz, Jahrgang 1932, war ein Organisationstalent. Er verstand es vor allem, die Finanzmittel für nötige Investitionen und Rekonstruktionen in der Mühle zu beschaffen.

OZ-Bild

Der engagierte Müllermeister leitete 20 Jahre lang die Usedomer Inselmühle und erwies sich hier als großes Organisationstalent

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Der Usedomer Heimatstammtisch erinnert sich noch sehr gerne an die Zusammenkunft mit „Grießmüller“ am 27. November 2013 in der Usedomer Gaststätte „Snack am Hafen“ bei Dieter Stengel. Dort berichtete Heinz Schulz ausführlich und humorvoll über die wichtigsten Stationen seiner Tätigkeit in der Usedomer Inselmühle. Dabei hob er die gute Zusammenarbeit mit dem in Usedom legendären Bürgermeister Michel Gac (1955-1962) hervor. So gelang es ihnen im Krisenjahr 1959 auf einer spannenden Sitzung der Usedomer Stadtvertretung, die Zustimmung für eine lebenswichtige Investitionshilfe von 300000 Mark zu erhalten.

Heinz Schulz verriet dem Heimatstammtisch auch sein Patentrezept in größter Not: „Zum Schluss half nur noch Räucheraal!“ Und wer sich, so wie er, in Usedom auskannte, konnte den Räucheraal auch besorgen. Die Usedomer werden Heinz Schulz in Anerkennung seines langjährigen und unnachahmlich starken Einsatzes für die Inselmühle und damit für die Stadt Usedom ein ehrendes Andenken bewahren.

OZ

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