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Finanzierung steht für Tunnel zwischen Usedom und Wollin

Swinemünde Finanzierung steht für Tunnel zwischen Usedom und Wollin

Bau kostet über 900 Millionen Zloty / EU sagt Fördermittel zu

Swinemünde. Ein historischer Moment für die Stadt: Das Zentrum für EU-Verkehrsprojekte hat dem Antrag für die Finanzierung des Tunnelbaus zwischen den Inseln Usedom und Wollin zugestimmt. Die Genehmigung unterzeichnete der stellvertretende Premierminister Mateusz Morawiecki. Jetzt muss die Investition noch von der Europäischen Kommission akzeptiert werden – für die Swinemünder ist das nur eine Formalität.

Geplant ist ein 1,44 Kilometer langer und zwölf Meter durchmessender Hohltunnel. Die Gesamtlänge des Bauvorhabens mit der Straße beträgt etwa 3,4 Kilometer. Er soll eine zweispurige, sieben Meter breite Straße aufnehmen, unter der ein Evakuierungstunnel gebaut werden soll. Das beauftragte Unternehmen soll 50 Monate Zeit für den Bau erhalten.

„Ich habe auf diese Entscheidung 15 Jahre und die Bewohner Jahrzehnte gewartet. Heute, mit der Finanzierungsversicherung, beginnen wir die letzte Etappe und die bedeutet die Auswahl des Auftragnehmers und den Bau des Tunnels. Ich bin davon überzeugt, dass innerhalb von fünf Jahren die Probleme bei der Swine-Überquerung ihr Ende haben werden”, sagte Swinemündes Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz bei einer Pressekonferenz.

Swinemünde bekommt für den Tunnelbau eine Förderung von 775 Millionen Zloty. Die Gesamtkosten schätzen Experten auf fast 913 Millionen Zloty. Die fehlenden 138 Millionen Zloty wird die Stadt aus ihrem eigenen Haushalt finanzieren. „Das wird kein Problem sein, da Swinemünde das Jahr 2016 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen hat“, so der Stadtpräsident.

Verkauft wurden kommunale Grundstücke für mehr als 100 Millionen Zloty. Dazu kommen die Steuereinnahmen aus dem Gasterminal, die im Jahr bei rund 40 Millionen Zloty liegen. Investor des Tunnelbaus wird die Stadt sein, Ersatzinvestor die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen. Sie leitet die Ausschreibung, die den Auftragnehmer für den Tunnelbau auswählen wird. Das kann bis zum Ende dieses Jahres dauern. Der Baubeginn für den Tunnel ist 2018 geplant. „Allein das Ausschreibungsverfahren kann ein Jahr dauern, falls es Widderrufe gibt. Dies ist die pessimistische Variante. Aber es gibt auch eine optimistische. Ohne Widderrufe kann das Verfahren nur zwei Monate dauern. Dann könnte die beauftragte Firma bereits 2019 eine Öffnung unter der Swine bohren und entsprechende Installationen einrichten”, sagte Barbara Michalska, die stellvertretende Präsidentin von Swinemünde. Die Stadt hat bereits einen Bevollmächtigten für den Tunnelbau eingestellt, der die Investition beaufsichtigen wird. „Es ist uns gelungen, einen Spezialisten für die Zusammenarbeit zu gewinnen, der sich in dieser Art von Investitionen auskennt, Adam Losinski. Zuletzt war er der stellvertretende Ingenieur beim Tunnelbau unter der Weichsel in Danzig”, sagt Zmurkiewicz. Die Durchfahrt durch dem Tunnel soll für die ersten fünf Jahre frei sein. Danach will die Stadt entscheiden, ob Gebühren fällig werden.

Radek Jagielski

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