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Für 35 Millionen: Rüganer planen Luxushotel auf Usedom

Karlshagen Für 35 Millionen: Rüganer planen Luxushotel auf Usedom

Die Hotelgruppe „Private Palace Hotel und Resorts“, die bereits auf Rügen mehrere Nobel-Herbergen betreibt, will in Karlshagen ein Haus mit 200 Betten und öffentlichem Schwimmbad bauen.

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Freundlicher Empfang: Mitarbeiterin Sophia Schütz (17) vor dem 5-Sterne-Haus „Rugard“ in Binz, das Vorbild für das geplante Hotel in Karlshagen sein soll.

Quelle: Christian Rödel

Karlshagen. Neues Luxushotel für den Usedomer Norden geplant: Das Unternehmen „Private Palace Hotel &Resorts“ mit Verwaltungsitz in Malta und operativem Kopf auf Rügen will in Karlshagen ein Hotel mit 200 Betten bauen. Mögliche Investition: 35 Millionen Euro. Es wäre die größte Residenz im Ostseebad. Gino Leonhard, Entwicklungs-Manager bei „Private Palace“, bestätigt: „Der Standort würde gut zu uns passen.“ Das Unternehmen von Inhaber Dr. Michael Hutter ist derzeit auf Expansionskurs, sondiert in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch weltweit Standorte.

Entstehen soll der Komplex im Karlshagener Zentrum unweit der Ostsee auf dem Grundstück an der Strandstraße/Ecke Dünenstraße. Die Hotelgesellschaft mit insgesamt 550 Mitarbeitern betreibt derzeit fünf Hotels, ein Apartmenthaus und mehrere Restaurants. Im noblen Binz auf Rügen sind es allein drei Häuser direkt an der Promenade – darunter auch das Fünf-Sterne-Haus „Strandhotel Rugard“. „Der Bau ist Vorbild für unsere Pläne in Karlshagen“, sagt Leonhard. Vorgesehen ist auf Usedom auch ein großzügiger Spa- und Wellnessbereich. „Und wir haben mit der Gemeinde bereits besprochen, dass wir bereit sind, ein öffentliches Schwimmbad zu integrieren, dass dann eine Bereicherung für die ganze Region wäre“, betont der Private-Palace-Manager.

Trotz der schönen Pläne passt aber noch nicht alles zwischen potenziellem Investor und Seebad. Noch gibt es Unstimmigkeiten über den Grundstückspreis. Dieser sei nun deutlich höher als zunächst besprochen, räumt auch die Verwaltungschefin des Amtes Usedom Nord, Kerstin Teske ein. Grund: Höhere Bodenrichtwerte als zu Beginn der Verhandlungen. Für das Grundstück von 8000 Quadratmetern bedeutet das in absoluten Zahlen eine Preissteigerung von fast 500 000 Euro.

Private Palace will das so nicht akzeptieren. Leonhard: „Es irritiert mich, dass der Kaufpreis nun um fast 50 Prozent gestiegen ist. Ob wir zu diesen Konditionen unser Angebot aufrecht halten, prüfen wir intern, allerdings werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen, wer bietet hier am meisten“, sagt Leonhard. 

Weitere Verhandlungen zwischen Investor und Gemeinde sollen nun folgen. Sollte Einigung erzielt werden, könne man das Projekt innerhalb eines Jahres realiseren, so „Private Palace“.

OZ

Von Loew, Alexander

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