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Gebäude am Usedomer Hafen werden jetzt abgerissen

Usedom Gebäude am Usedomer Hafen werden jetzt abgerissen

Im Streit um den Ausbau eines Teilstückes der Wiekstraße steht der richterliche Vorschlag einer Vermittlung weiter im Raum

Usedom. Ungeachtet aller Stolpersteine geht der Hafen-Ausbau in Usedom in eine neue Phase. Gestern Vormittag war Bauanlaufberatung für den Abriss sämtlicher Gebäude auf dem Hafengelände. Während die Hafen-Kneipe noch bis zum ersten Oktober-Wochenende geöffnet bleiben soll, werden die Abrissbagger sowohl den Garagen, als auch dem Kühlhaus und dem früheren Eiskeller zu Leibe rücken. Auch die Betonplatten, an die die Usedomer seit Ewigkeiten gewöhnt sind, gehören dann in Kürze der Vergangenheit an.

Währenddessen geht auch der Bau der rückwärtigen Verkehrsanbindung nun im Abschnitt von der Wiekstraße bis zum Hafengelände zügig weiter. Ausgenommen ist, wie berichtet, ein 60 Meter langer Abschnitt an einem Haus, dessen Bewohnerin sich mit anwaltlicher Hilfe gegen den unmittelbar an ihrem Grundstück vorbeiführenden Straßenausbau wehrt.

Wie Bauamtsleiterin Petra Zeplin gestern noch einmal klar gestellt hat, habe es lediglich einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegeben, woraufhin der Richter ein Mediationsverfahren vorgeschlagen und darum gebeten hat, den umstrittenen Abschnitt erst einmal auszuklammern. Eine Mediation, auch Vermittlung genannt, ist ein freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eins Konfliktes, bei dem unabhängige Dritte die Parteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. Die Umgehungsstraße wird zunächst als Baustraße für die Transporter fungieren und auch nur so ausgebaut werden.

Der Oberbau wird in einem zweiten Bauabschnitt voraussichtlich erst 2019 erfolgen.

Gerüchte, nach denen bei den Tiefbauarbeiten archäologische Funde gemacht worden seien, die die Bauarbeiten verzögern könnten, hat Bauleiter Marco Kramber von der Planungsfirma Neuhaus & Partner gestern nicht bestätigt. „Der Straßenausbau ist von vornherein selbstverständlich von Archäologen begleitet worden. Das Baufeld ist, auch nach dem kürzlich erfolgten Hinweis einer Anwohnerin, von den Bodendenkmalpflegern frei gegeben worden“, so Kramber zu diesem Thema. Selbst auf dem Hafenvorplatz sieht der Bauleiter diesbezüglich keine Bauverzögerung auf die Stadt zukommen. „Hier sind vor Jahren unter Aufsicht schon Aufschüttungen vorgenommen worden.“

Ingrid Nadler

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