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Geplantes Seniorenzentrum in Trassenheide bleibt umstritten

Trassenheide Geplantes Seniorenzentrum in Trassenheide bleibt umstritten

Gemeindevertreter beschließen Aufstellung für zwei Bebauungspläne / Kommune will neben dem Vostra-Gelände Wohngebiet entwickeln

Trassenheide. Wenn beide Projekte Realität werden, könnte die Einwohnerzahl im Ostseebad um rund 400 steigen. Eine Berliner Gesellschaft will das Gelände der ehemaligen Vostra (Medizintechnik Niederlassung Volkswerft Stralsund) in der Strandstraße entwickeln. Geplant sind auf einer Fläche von rund 30 000 Quadratmetern ein Seniorenzentrum (maximal 216 Plätze), ein Ärztehaus, Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen (etwa 80 Neu-Trassenheider).

Parallel dazu will die Gemeinde die Fläche neben dem Vostra-Grundstück zu Bauland machen. Um den Bedarf von weiteren Wohnbauflächen im Ostseebad zu decken, soll das Gebiet „Kiefernhain“ überplant werden. Auf rund vier Hektar sollen maximal acht Einfamilienhäuser und 25 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern entstehen. Das wären rund 100 Einwohner mehr.

Beide Projekte nahmen in der jüngsten Trassenheider Ratssitzung die erste Hürde – und zwar den Aufstellungsbeschluss für die jeweiligen Bebauungspläne. Doch vor allem das Seniorenzentrum ist weiter umstritten, wie die Diskussion vor der Abstimmung, die mit 5 Ja-, drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung knapp ausfiel, zeigt. „Bauchschmerzen“ wegen der geplanten Dimension von über 200 Betten meldete der Abgeordnete Lars Wegner (Aktionsbündnis für Trassenheide/AfT) an. „Das Projekt ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl unseres Ortes überdimensioniert“, so Wegner.

Dass der Investor, Eigentümer Steffen Katzmann, aber erst am Anfang stehe, betonte Klaus Lange von der Usedom Projektentwicklungsgesellschaft (UPEG). „Wie viele Plätze es am Ende werden, kann heute noch niemand sagen. Ich bin froh, dass jemand das Grundstück gekauft hat, um es zu entwickeln und einen Missstand zu beseitigen. Unsere Aufgabe ist nun, hier Baurecht zu schaffen“, so Lange, der für die Phase der Planung gut eineinhalb Jahre ansetzt. „Und das kostet der Gemeinde keinen Cent“, fügte der Planer hinzu.

Frank Römer hielt von der Diskussion um die Bettenzahl gar nichts. „Die Wirtschaftlichkeit ist Sache des Betreibers. Da macht es keinen Sinn, an den Kapazitäten zu knabbern“, sagte der AfT-Abgeordnete.

Henrik Nitzsche

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