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Dannweg wird ab 3. Juli saniert / Grundschule soll noch in diesem Jahr abgerissen werden

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Peter Usemann lernte früher selbst an der Grundschule Zinnowitz. Nun kommt die Abrissbirne für das Gebäude.

Zinnowitz. Zu früh gefreut. Während an der Bundesstraße 111 zum Ende des Monats die Baustellenampel abgebaut wird und somit ein Nadelöhr von der Straße verschwindet, wird im Ort die nächste Straße aufgerissen. Am 3. Juli beginnen die Sanierungsarbeiten des Dannweges. Von Juli bis September herrscht rund um die Sportschule reges Treiben. Die Autofahrer müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

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Dannweg wird ab 3. Juli saniert / Grundschule soll noch in diesem Jahr abgerissen werden

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Bürgermeister Peter Usemann bat am Dienstagabend um Verständnis in der Gemeindevertretersitzung. „Wir bekommen für die Maßnahme eine Million Euro Fördermittel vom Land, die wir bis Ende Juni 2018 verbaut haben müssen – 350 000 Euro noch in diesem Jahr“, sagt er. „Wir kommen nicht umhin, kurz vor der Hauptsaison zu beginnen, sonst schaffen wir den Zeitplan nicht“, erklärt er.

Am 3. Juli soll an der Kreuzung Wachsmannstraße/Ecke Dannweg mit den Arbeiten begonnen werden. „Die Umleitung zum Camping-Platz erfolgt über den Erlengrund und den Wiesenweg. Wir hoffen, dass die Arbeiten an der Kreuzung in der ersten Juli-Woche vorbei sind.“ Der Weg zur Freien Schule soll danach in Angriff genommen werden. „Der Bereich bis zur Dünenstraße wird komplett erneuert.“

Die gesamte Sanierung des Dannweges bis zur Neuen Strandstraße soll nach der Fertigstellung des ehemaligen Kulturhauses beginnen. „Die Investoren wollen noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen. Am 1. Juli gibt es eine öffentliche Vertriebsaktion in dem Gebäude. Am Nachmittag sind potenzielle Mieter und Bürger eingeladen, um sich ein Bild von dem Komplex zu machen“, sagt er. Zwei Jahre sind nach bisherigen Plänen für die Sanierung des Kulturhauses veranschlagt, welches seit Beginn der 1990er Jahre zunehmend verfällt. „Ich habe immer an das Kulturhaus geglaubt und bin froh, dass nun allmählich die Ruine aus dem Ort verschwindet.“

Ein weiteres Großprojekt ist die Entwicklung des Geländes der alten Grundschule an der Dünenstraße. Mitte der 1990er Jahre gingen dort letztmalig die Lichter aus. Seit dem Zeitpunkt wurde das Gebäude dem Verfall überlassen. An den Seiten des Hauses ranken sich die Pflanzen empor, im Inneren wüteten bereits die Vandalen. „Selbst ich wurde hier noch unterrichtet“, plaudert Usemann. Das Gelände soll für gemeindeeigene Zwecke genutzt werden, ein Verkauf ist bislang ausgeschlossen. Peter Usemann kann sich auf dem Gelände beispielsweise Eigentumswohnungen oder Häuser vorstellen. „Aber keine Ferienobjekte“, betont er. Generell soll in den kommenden Jahren dieser Gegend mehr Leben eingehaucht werden. „An diesem Standort muss dringend etwas passieren. Hier stehen die größten Hotels des Ortes und es gibt hier kein Café oder andere Einrichtungen, wo man gut verweilen kann“, sagt er.

Die Straßensanierung an der Freien Schule soll auch noch zum Beginn des neuen Schuljahres bestehen. „Die Bushaltestelle wird nach jetziger Planung in die Wachsmannstraße verlegt. Fußgänger sind von der Einschränkung nicht betroffen. Der Fußweg auf der Seite des Sportplatzes bleibt unberührt, da dieser relativ neu ist“, so Usemann.

Hannes Ewert

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