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Gryfia stellt 100 Werftarbeiter ein

Swinemünde Gryfia stellt 100 Werftarbeiter ein

Schiffbauindustrie in Westpommern bekommt Aufwind durch Fährenbau-Aufträge

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Die Region Westpommern war einst durch eine starke Werftindustrie geprägt. Jetzt hoffen alle auf Wiederbelebung.

Quelle: Sebastian Dziekonski

Swinemünde. Die polnische Ostseereederei Polska Zegluga Baltycka (Polferries) soll bald eine neue Fähre bekommen. Mit ihrem Bau soll die Ostseereparaturwerft MSR Gryfia beauftragt werden. Für die Werft ist das eine große Chance, weil sie seit der Fusion der Werftstandorte in Stettin und Swinemünde noch immer keine stabile finanzielle Lage erreichen konnte.

Die neue Fähre soll bis Ende 2019 gebaut werden und bis zu 400 Passagiere befördern können. Der Vorstand der Polnischen Ostseereederei PZB (Polferries), Piotr Redmerski betont, dies sei ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des Unternehmens.

„Die polnische Ostseereederei PZB braucht neue, moderne Fähren. Sie verbessert kontinuierlich ihre Marktposition. Um die erreichte zu halten oder verbessern zu können, braucht sie nun neue Fähren“ so Redmarski.

Beginnen soll der Bau der Fähre noch in diesem Jahr. Das Schiff wird auf der Strecke Swinemünde – Ystad (Schweden) eingesetzt werden. Die Baukosten werden mit rund 450 Millionen Zloty beziffert. Im Zusammenhang mit dem neuen Auftrag plant nun die Werft MSR Gryfia, hundert neue Mitarbeiter einzustellen.

Die Ostseereederei PZB erklärt, sie wolle bei der Werft Gryfia noch weitere Einheiten bestellen. Die polnische Ostseereederei PZB hat derzeit drei Polferries-Fähren in Betrieb, zwei davon müssten bald ersetzt werden. Langfristig möchte die Ostseereederei PZB fünf Fähren betreiben.

Aufträge für die Werft MSR Gryfia kündigt darüber hinaus die polnische Fährschiff-Reederei Polska Zegluga Morska (Polsteam) an. Die Rede ist von vier Fähren, die zwischen Swinemünde und Schweden fahren sollen. Es ist kein Geheimnis, dass die Bauaufträge für die Werft MSR Gryfia nur der erste Schritt zum Wiederaufbau der Schiffbauindustrie in Westpommern sein würden. Die neue polnische Regierung hatte den Trend noch vor den Wahlen angekündigt. Die Meinungen der Experten und der Politiker gehen jedoch auseinander, ob Aufträge staatlicher Unternehmen eine gute Lösung für die Werft wären. „Damit ein Unternehmen richtig funktioniert, muss das Auftragsbuch deutlich voller sein – so umfangreich, dass auch tatsächlich Gewinne erwirtschaftet werden können“, kommentiert Tomasz Szybowski, ein Politiker von der Partei Nowoczesna (Die Moderne) das Ziel, die ruinierte Stettiner Werft wiederzubeleben.

Die Änderungen sollen vor allem bewirken, den Verbund der Werft MRS Gryfia und anderen Gesellschaften zu einem starken Werftkonsortium zu entwickeln. Es könnte auch Aufträge des Militärs ausführen, unter anderem U-Boote für die Marine bauen.

Radek Jagielski

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