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Gut, dass es hier so viele Toiletten gibt

Zinnowitz Gut, dass es hier so viele Toiletten gibt

Zinnowitz Kurdirektorin Monika Schillinger im Gespräch mit den Urlaubern Monika

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Urlauber Manfred Bethke (80) aus Berlin im Strandgespräch mit Kurdirektorin Monika Schillinger.

Quelle: Hannes Ewert

Zinnowitz. Zu wenig Parkplätze, vielfältige Veranstaltungen und ausreichend Toiletten: Gestern Nachmittag nutzten Urlauber und Tagesgäste die Möglichkeit, ihr Herz bei Zinnowitz’ Kurdirektorin Monika Schillinger auszuschütten. Eine Stunde redete sie mit ihnen über touristische Angelegenheiten in der Gemeinde.

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Zinnowitz Kurdirektorin Monika Schillinger im Gespräch mit den Urlaubern Monika

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OZ-Strandtreff

Noch bevor die Strandkörbe für die OZ-Sprechstunde standen, beobachtete ein 72 Jahre alter Urlauber aus Jena das Treiben unterhalb des Rettungsturmes. „Wissen Sie was, ich wollte mal ein großes Lob loswerden. Mir gefällt vor allem, dass es so viele Toiletten an der Promenade gibt“, sagt der Mann, der seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen wollte. „Ich leide an Blasenkrebs und deshalb muss ich fast jede Stunde auf die Toilette gehen. Und wenn ich abends aus der Bar komme, ist in der Regel gleich eine Toilette in der Nähe“, erklärt der Thüringer. Deshalb kommt er immer wieder gerne nach Usedom. Hier stimme nämlich die Infrastruktur der Toiletten. „In anderen Regionen ist das nicht so gut ausgebaut“, erklärt er.

„Die Leute registrieren alles, was um sie herum passiert“, betont Kurdirektorin Monika Schillinger. Ob neue Pflanzen im Ort, ein veränderter Heckenschnitt oder die Anbauten an Häusern: Beinahe täglich bekommt die Kurverwaltung ein Feedback. „Die meisten Gäste kommen seit vielen Jahren nach Zinnowitz – manchmal schon generationsübergreifend“, erklärt sie. Im kommenden Jahr übergibt sie das Ruder wegen ihres Renteneintritts an ihren Nachfolger. „Viele Urlauber schätzen die Vielfalt der Veranstaltungen im Ort. Ob in der Kurmuschel oder im Theater – es gibt immer etwas zu erleben“, sagt sie stolz.

Manfred Bethke aus Berlin kommt seit der politischen Wende 1990 nach Usedom. Seine Frau sitzt im Rollstuhl. „Wir würden uns wünschen, dass es einen behindertengerechten Abgang gibt, um dann direkt zum Wasser zu kommen“, sagt der 80-Jährige. Monika Schillinger nahm sein Anliegen auf. „Wir besprechen das mit dem Bauhof“, sagt sie.

Etwas ruhiger als in den Vorjahren empfindet Strandkorbvermieterin Ute Krüger diese Saison. „In den Vorjahren war es zwischen den Strandkörben vor allem in den Abendstunden unruhig. Wir haben die Gäste dann freundlich darauf hingewiesen, ihre Treffen etwas abseits der Körbe zu zelebrieren“, sagt die 68-Jährige.

„Viele Leute bedauern, dass es in Zinnowitz nicht genügend Parkplatze gibt. Auf der anderen Seite loben sie die tolle Promenade, die durch ihre Vielfalt besticht“, sagt Krüger, die seit 25 Jahren Strandkörbe verleiht. Sie kennt viele Stammgäste. Einige kommen seit 40 Jahren immer wieder an den gleichen Ort. Oft nehmen sie auch die gleiche Unterkunft“, sagt sie.

Besonders gut kommen seit drei Jahren die Kindersucharmbänder der Kurverwaltung an. „In den vergangenen drei Jahren haben wir etwa 1800 Armbänder verkauft“, erzählt Stephanie Hardt (28), Mitarbeiterin der Kurverwaltung in Zinnowitz. Diese sollen helfen, die Kinder besser wiederzufinden. „Die Armbänder kann man am Hauptrettungsturm in Zinnowitz kaufen“, erzählt sie.

Strandtreff: Immer dienstags 13 Uhr am Hauptstrand

Den ersten OZ-Kurdirektoren-Sprechstunden in Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz und Zempin folgen bis Anfang September sechs weitere Strandtreffs der Tourismuschefs und der OSTSEE- ZEITUNG in Koserow, Loddin, Ückeritz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck.

Angekündigt durch die OZ und den Strandfunk, stellen sich die Kur-Chefs rund eine Stunde den Fragen der Gäste und nehmen deren Anregungen entgegen. Es geht um alle den Tourismus betreffenden Fragen.

Termin: 2. August, 13 Uhr am Hauptrettungsturm Koserow

Hannes Ewert und Karoline Ploetz

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