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Usedom Hoteliers lehnen Verkauf des Insel-Airports ab
Vorpommern Usedom Hoteliers lehnen Verkauf des Insel-Airports ab
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03:44 04.09.2013
Dörthe Hausmann
Heringsdorf

Die am Flughafengeschäft beteiligten Hoteliers lehnen einen Verkauf des Insel-Airports an einen Privatinvestor ab. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft der Hoteliers am Flughafen Heringsdorf (Arge) gestern mit. Die Touristiker sind der Ansicht, dass bei dem geplanten Verkauf noch zu viele Fragen ungeklärt sind. „Wir wollen vom Kreis wissen: Welche Verbindungen zur Luftfahrt haben die Bewerber? Wurden als Voraussetzung für Verhandlungen Bonitätsnachweise verlangt? Ist über eine Absicherung des Flugbetriebes gesprochen worden?“, fragt Arge-Chef und Hotelier Thilo Naumann.

Das Geschäftsmodell der Hotels ist es, Flugtickets nach Heringsdorf und Übernachtungen im Paket zu verkaufen. Dieses Erfolgsrezept sehen sie in Gefahr, weil der Landkreis als bisher alleiniger Gesellschafter den Airport verkaufen will. Grund ist das jährliche Defizit von einer halben Million Euro. Als aussichtsreicher Interessent gilt der russische Ölexperte Witali Wilkin mit seiner Berliner Firma Rosven. Politiker hatten jedoch Zweifel daran geäußert, dass der Investor tatsächlich am Fluggeschäft interessiert ist. Stattdessen wurde darüber spekuliert, dass Wilkin ein Auge auf die Rohstoffe unter der Insel geworfen haben könnte.

Um für die Wichtigkeit der Flugverbindungen auf die Insel zu werben, laden die Arge, der Flughafen und die Usedomer Tourismus Gesellschaft (UTG) zum Aktionstag „Pro Flughafen“ ein. Bei der Veranstaltung am Sonnabend (10-18 Uhr) sollen Unterschriften für den Erhalt des Airports gesammelt werden. „Die Unsicherheit ist für die Verhandlungen mit den Airlines für 2014 nicht hilfreich.

Die Fluggesellschaften brauchen Kontinuität“, sagt UTG-Chefin Dörthe Hausmann.

Alexander Müller

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