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„Ich wollte in ein Hotel an der Ostsee“

Neu Pudagla „Ich wollte in ein Hotel an der Ostsee“

Hotelverband Insel Usedom organisiert Azubi-Tag / Drei erzählen, wie sie zum Gastgewerbe kamen

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Will auch beruflich hoch hinaus: Jacqueline Dinse, Hotelfachfrau im Strandhotel Seerose. FOTOS (2): CARINA BIRKNER

Neu Pudagla. Da haben sich die Lehrlinge mal richtig hängen lassen... aber gewollt! Denn der Tag sollte Spaß bringen und „ein Kennenlernen“ ermöglichen, wie Direktionsassistentin Josefine Graf vom Bansiner „Kaiser Spa Hotel zur Post“ sagt. Der Azubitag hat beim Hotelverband Insel Usedom nun schon Tradition – diesmal waren die jungen Köche oder Restaurantfachkräfte im Kletterwald Usedom in Neu Pudagla. 29 Auszubildende im ersten Lehrjahr aus zehn Hotels verbrachten den Tag in der Natur mit anschließendem deftigen Picknick. „Gerold Vaske vom Kletterwald und ,Bikehotel’ hat uns den Tag hier ermöglicht“, sagt Britta Hormann vom „Travel Charme Strandidyll“ Heringsdorf.

Sie hatte einen Schützling dabei – Kati Leonhard, 17, aus Kölpinsee. Die junge Insulanerin will Köchin werden. „Das ist mein Traumberuf“, sagt sie und schätzt die ersten Wochen im Hotel so ein: „Es gab Phasen, da war es ganz schön anstrengend. Ich darf schon Salate vorbereiten und das Buffet aufbauen. Gut war, dass ich in dem Hotel bereits ein Praktikum absolviert hatte.“

Ein Praktikum benötigte Michelle Hantsch nicht, um im Heringsdorfer Hotel Steigenberger anzuheuern. Die 20-jährige Berlinerin schickte neun Bewerbungen raus. Alternativen gab es mit Heiligendamm und Rügen, sie entschied sich für Usedom. Seit August lernt sie Kosmetikerin. „Ich wollte in ein schönes Hotel an der Ostsee. Das hat geklappt“, so die Abiturientin, die den Kennenlern-Tag sehr gut findet. „Man kommt mit dem einen oder anderen schon ins Gespräch. Wir sehen uns ja kaum.“

Michelle sieht ihre Zukunft auf einem Kreuzfahrtschiff – „Reisen und die Welt sehen“. Dass es auf Usedom weitaus ruhiger als in der Metropole Berlin zugeht, was die Freizeitbeschäftigung für junge Leute anbelangt, ist für die angehende Kosmetikerin kein Problem. „Ich bin mit dem Auto schnell in Berlin. Etwas ruhiger und ländlicher darf es ja auch mal sein.“ Ländlich ist es bei ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung in Pudagla – „gegenüber einer Pferdekoppel“, sagt die Auszubildende, die an dem Tag auf den coolen Alexander Gromakov trifft. Der 17-Jährige ist gebürtiger Kirgise, lebt aber mittlerweile seit drei Jahren in Ückeritz. Im Fünf-Sterne-Haus „Ahlbecker Hof“ hat er im August seine Ausbildung als Hotelkaufmann begonnen. „Ich mag den Umgang mit den Gästen. Man kommt sehr viel ins Gespräch“, meint Alexander, der unbedingt eine Woche Urlaub auf Mallorca machen will – und kann, wenn es die Zeit erlaubt. Der Insulaner hat nämlich im vergangenen Jahr das Azubi-Casting der Seetel-Hotelgruppe gewonnen. Wie er das geschafft hat, erklärt er so: „Ich bin ein lockerer Typ und schlau dazu.“ Gewonnen hat er den einwöchigen Aufenthalt im Hotel „Bahia del Sol“ auf Mallorca. Bis er dort entspannt, muss er nun erstmal in der Ausbildung seine enge Jeans und das hippe Basecap bei Arbeitsbeginn gegen Weste, Hemd, Hose, Fliege und Lackschuhe eintauschen.

Vorpommern-Greifswald: 131 junge Leute haben ihre Ausbildung im Gastgewerbe begonnen

Im Bereich der IHK Neubrandenburg haben in diesem Jahr im Landkreis Vorpommern-Greifswald 131 junge Leute ihre Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe begonnen.

44 Auszubildende gibt es im Bereich Hotelfachmann, 11 wollen Hotelkaufmann werden. Als Fachkraft im Gastgewerbe haben 14 Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen.

43 Jungen und Mädchen haben ihre Ausbildung als Koch und Köchin begonnen. 16 Ausbildungsstellen sind im Bereich Restaurantfachmann besetzt worden.Laut IHK-Sprecherin Ivonne Schnell gibt es derzeit genügend offene Ausbildungsstellen, so dass „ jedem Suchenden mehr als ein Ausbildungsangebot gemacht werden kann“.

Henrik Nitzsche

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