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Insel-Airport hat neue Aussichtsplattform

Zirchow Insel-Airport hat neue Aussichtsplattform

Flughafen Heringsdorf investiert in Brandschutz und Sicherheit / 820 000 Euro wurden insgesamt verbaut

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Viel Glas und überdacht: die neue Sonnenterrasse.

Quelle: Henrik Nitzsche

Zirchow. Was bei Fluggästen und Touristikern der Insel schon lange auf der Wunschliste stand, wurde am Sonnabend endlich erfüllt – die Einweihung der neuen Sonnenterrasse auf dem Flughafen Heringsdorf in Zirchow. Kurz nachdem Flughafen-Geschäftsführer Dirk Zabel und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) symbolisch die Aussichtsplattform freigaben, hob vom Rollfeld eine Maschine der AirBaltic mit Ziel Zürich ab. Weitere folgten in Richtung Köln, Stuttgart und Düsseldorf.

Samstags herrscht Hochbetrieb auf dem Airport, der mit der jüngsten Investition ein „wichtiger Baustein der Tourismus- und Wirtschaftsregion, insbesondere für die Insel Usedom und Vorpommern ist, um neue Zielgruppen zu schließen“, so Glawe, der mit der Förderung ein klares Bekenntnis des Landes zum Insel-Airport gab. In den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 820 000 Euro in den Flughafen investiert. „Das umfasste den Neubau des Sicherheitszaunes mit den Toranlagen, bauliche Veränderungen im Check-in-Bereich sowie den Einbau eines Brandmeldesystems und die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges“, so Dirk Zabel. Dazu kam jetzt die neue Aussichtsplattform, die einen freien Blick auf das Fluggeschehen garantiert. Rund 180 000 Euro hat die Modernisierung gekostet. „Die alte Plattform hatte nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprochen“, begründete Norbert Raulin, Aufsichtsratschef des Flughafens, die Investition.

Dass der kreiseigene Flughafen aber jährlich ein Defizit von rund 350 000 Euro einfliegt, ließ Raulin nicht unerwähnt. Und bedankte sich in dem Zusammenhang vor allem bei der „Kämpfertruppe“, so nannte er die Arbeitsgemeinschaft Linienflüge zum Flughafen Heringsdorf (Arge) mit Thilo Naumann an der Spitze. Die Hoteliers, die der Arge angehören, übernehmen Jahr für Jahr enorme Ticketgarantien.

„Ohne sie wäre der Flughafen längst tot“, so Raulin.

Im vergangenen Jahr nutzten 38544 Gäste den Flughafen, gut ein Drittel kam aus dem Ausland, vor allem aus der Schweiz und Polen. In diesem Jahr rechnet Zabel wieder mit einem deutlichen Anstieg.

„Wir haben unsere Flugsaison am 2. April eröffnet. Dieser frühe Zeitpunkt ist ein Novum.“ Die ersten Maschinen in diesem Jahr, die die Insel anflogen, waren die der Lufthansa-Tochter Eurowings sowie der lettischen Air Baltic.

Wenn es um die wirtschaftliche Stabilität des nach Rostock-Laage zweitgrößten Passagierflughafens in M-V geht, setzen die Insulaner auch auf die Nachbarn. „Die Stadt Swinemünde hat durch Polens EU-Beitritt ein Investitionsschub erfasst. Die Hotelkapazitäten steigen. Um die Gäste hierher zu bekommen, sehe ich für den Flughafen enormes Potenzial“, so Raulin.

Acht Reiseziele im Linienverkehr

6690 Flugbewegungen wurden 2015 auf dem Flughafen registriert. Etwa 20 Prozent der Fluggäste kommt aus der Schweiz. Vom Heringsdorfer Flughafen aus werden acht Reiseziele bedient. Mit Eurowings geht es von Köln, Düsseldorf und Stuttgart direkt auf die Insel. Air Baltic bietet Direktflüge von Frankfurt/Main, Dortmund und Zürich nach Heringsdorf an. Skywork Airlines verbindet Bern und Basel mit Usedom.

Henrik Nitzsche

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