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Karlchenlied startet im Internet durch

Karlshagen Karlchenlied startet im Internet durch

Dreharbeiten am Strand mit Schülern der Grundschule Karlshagen

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Hoch die Hände! Die Karlshagener Grundschüler übten in ihrer Neigungsgruppe das Karlchen-Lied.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert

Karlshagen. Später möchte Dominik Beeskow aus Karlshagen mal etwas mit Medien machen. Genauer gesagt mit der Produktion von Filmen. Seit etwa drei Jahren steht der heute 19-jährige Usedomer hinter seiner Kamera und filmt fast alles, was ihm vor die Linse kommt. Alles fing als kleines Hobby an, weil er spontan mal „Bock drauf“ hatte. Sein neuestes Werk wird die Verfilmung des Karlchen-Liedes in Karlshagen. Gestern fanden dazu die Dreharbeiten am Strand statt. Die Akteure sind keine professionellen Berufs-Tänzer, sondern Karlshagener Grundschüler zwischen der ersten und vierten Klasse.

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Dreharbeiten am Strand mit Schülern der Grundschule Karlshagen

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Kinder und Eltern werden in dem Lied gleichermaßen einbezogen.“Christina Hoba, Eigenbe.

Lied für den Ort

Komponiert und aufgenommen wurde der Song in Zusammenarbeit mit dem Rüganer Marko Pester, der in den Sommermonaten als Clown Maxx auch die Kinder von der Konzertmuschel aus unterhält. Das Ortsmaskottchen Karlchen zeigt als echter Seemann in dem 4-minütigem Kinderlied, was man in seinem Heimatort erleben kann – nicht nur zur Ferienzeit.

„Das Video soll einmal als Werbefilm für Karlshagen und vor allem im Internet zu sehen sein“, erklärt Christina Hoba vom Eigenbetrieb der Gemeinde, die gestern die Fäden für den Dreh in der Hand hielt. „Ein bisschen Urlaub für zu Hause für unsere Gäste, damit die sich musikalisch auf Usedom einstimmen können“, erklärt sie lächelnd.

Seit März des vergangenen Jahres gibt es das Lied des Ortsmaskottchens. „Es sollte ein Bewegungslied sein, in dem die Kinder besonders stark einbezogen und animiert werden, bestimmte Bewegungen mit den Armen und Beinen mitzumachen. Am liebsten selbsterklärend, so dass die Kleinen in der ersten Reihe und die Eltern etwas weiter hinten beim ersten Anhören mitmachen können“, erklärt Christina Hoba. Inhaltlich geht es in dem vierminütigen Lied darum, dass Ortsmaskottchen Karlchen als echter Seemann zeigen soll, was man in seinem Ort erleben kann – nicht nur in der Ferienzeit. In ein paar Wochen beginnt für Dominik Beeskow der Ernst des Lebens an der Hochschule in Wismar. „Es soll Kommunikationsdesign und Medien sein“, sagt er. Bis dahin soll das Karlchen-Video allerdings schon vertont, geschnitten und fertig sein. „Wir rechnen damit, dass es bis zum Ende der Woche abgeschlossen ist. Dann wird es überall dort gezeigt, wo es passt. Vielleicht wäre auch ein Kindersender interessiert. Spannend wird es allemal“, sagt Christina Hoba.

Beim gestrigen Dreh bekamen die Karlshagener Grundschüler Unterstützung, unter anderem von Katja Colli. Sie lehrt in der Neigungsgruppe den Kindern das Tanzen. Seit mehr als sechs Jahren arbeitet sie ehrenamtlich in der Grundschule.

Aus vier verschiedenen Perspektiven wurden die Kinder aufgenommen. Immer wieder musste das Lied abgespielt werden, damit alles sitzt. Hilfe bekamen die Darsteller von der Kinderkurdirektorin und ihrem Team „Kids für Kids“, die die Tanzschritte vorführten.

Für Dominik Beeskow reiht sich damit der nächste Film in seine Vita ein. Im Vorjahr war er unter anderem Gewinner eines Preises beim Wettbewerb „Klappe gegen Rassismus“. Seine Idee, dass Deutsche in die Rolle von Flüchtlingen geraten, wurde verfilmt, auf DVD gebrannt und ist künftig in Kinos und auf Festivals zu sehen. Seine Idee holte einen Preis und begeisterte Grimme-Preisträger Christian Schwochow.

Hannes Ewert

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