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Kein freies Bett mehr in Lubmin

Greifwald/Lubmin Kein freies Bett mehr in Lubmin

Auch Greifswald und Anklam profitieren von großer Nachfrage / Touristenboom geht im September weiter

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Das wird ein richtig gutes Jahr, wir sind sehr zufrieden.“Fanny Holzhüter, Chefin Tourismusverband Vorpommern

Greifwald/Lubmin. Zweistellige Zuwächse bei den Übernachtungen und auch für September und Oktober eine große Nachfrage nach Urlaubsunterkünften: Bei den Touristikern der Region herrscht gegenwärtig Hochstimmung. Fanny Holzhüter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vorpommern, bestätigt: „Das wird ein richtig gutes Jahr, wir sind mit der bisherigen Saison sehr zufrieden.“

So habe es im Festlandgebiet des Landkreises Vorpommern-Greifswald in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bei den Ankünften Zuwächse von 8,1 Prozent und bei den Übernachtungen Steigerungen von 15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Für das gesamte vorpommersche Festland wurden von Januar bis Mai 186154 Ankünfte gezählt. Das ist ein Zuwachs von 7,9 Prozent gegenüber 2015. Bei den Übernachtungen sieht es mit 486090 noch besser aus – elf Prozent mehr als im Vorjahr. „Der positive Trend setzt sich auch in den Sommermonaten weiter fort. In unserer Buchungszentrale Vorpommern wurden deutlich mehr Quartiere gebucht als im ersten Halbjahr 2015, der Großteil davon online“, erklärt Holzhüter.

Aktuell seien nur noch vereinzelt freie Quartiere zu finden, „vorwiegend im Küstenvorland. Je flexibler die Gäste sind, umso größer sind die Chancen, noch ein passendes Quartier zu finden. Für wassernahe Unterkünfte gibt es erst Ende August vereinzelte Angebote“, macht Fanny Holzhüter deutlich. Und das, obwohl Gäste vor einer Onlinebuchung immer erst aufs Wetter schauen. „Wir liegen wirklich in einer bevorzugten Gegend“, meint die Expertin mit einem Augenzwinkern.

Die Mehrheit der Gäste komme nach ihrer Aussage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Aber auch viele Schweden, Polen und Franzosen würden im Urlaub immer mehr Gefallen an der Region finden, weil die Mischung aus Wassertourismus, Wandern und Radfahren stimme.

Einer der absoluten Gewinner in diesem Jahr ist das Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden, das besonders bei Familien hoch im Kurs steht. Kurdirektorin Denise Johannßon spricht von einer „super Saison für Lubmin. Derzeit ist kein Bett mehr zu bekommen.“ Auch im September sei dank der stattfindenden Walking Days die Buchungslage gut. Sehr zufrieden sind auch die Touristiker der Städte Greifswald und Anklam. Bislang hinkte die Universitäts- und Hansestadt bei Gäste- und Übernachtungszahlen immer dem Landestrend hinterher. Laut Greifswald-Info gebe es in diesem Jahr viel mehr Gäste als im Vorjahr. Die Übernachtungskapazitäten in Hotels, Pensionen und auf dem Campingplatz seien zu 90 Prozent ausgeschöpft. So hat allein der Campingplatz an der Dänischen Wiek in Eldena 45 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr. Für zusätzliche Gäste würden beliebte Open-Air-Veranstaltungen wie Klostermarkt und Jazz Evenings sorgen. „In der Stadt wird Ende August erneut mit einem Besucheransturm gerechnet, wenn am 27. das Caspar-David-Friedrich-Fest gefeiert wird“, so Holzhüter.

Beim „Abenteuer Flusslandschaft“ in der Kanustation Anklam brummt es ebenfalls, wie Geschäftsführerin Antje Enke bestätigt. 16000 Gäste würden sie in diesem Jahr betreuen, dass sind 2000 mehr als 2015. „Wir können aber Urlauber noch glücklich machen, denn wir haben unsere Kapazitäten aufgestockt“, so die Chefin.

Cornelia Meerkatz

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