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Kita soll ins Gutshaus ziehen

Mölschow Kita soll ins Gutshaus ziehen

Gemeinde Mölschow stellt Fördermittelantrag / Umbau soll rund 600 000 Euro kosten

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Die Kinder der „Krümelkiste“ mit Chef Malte Hamann und Erzieherin Sandra Richter. FOTO: HENRIK NITZSCHE

Mölschow. . Gut ein halbes Jahr steht das Gutshaus auf dem Gelände des Mölschower Kulturhofes schon leer. Jetzt scheint eine neue Nutzung gefunden: „In das Gutshaus soll der Kindergarten einziehen“, sagt Bürgermeister Roland Meyer CDU). Hinter der Absichtserklärung stehen bereits zwei Beschlüsse der Gemeindevertretung sowie der feste Wille des Betreibers der Kita, dem Kreisverband Ostvorpommern der Arbeiterwohlfahrt (AWO). „Wir haben im Gemeinderat den Umzug beschlossen und eine Vereinbarung über die Kosten“, so Meyer. Über das Nordamt hat die Gemeinde Mölschow bereits einen Fördermittelantrag nach Schwerin geschickt. Für den Umbau des Gutshauses zur Kita sind rund 600 000 Euro geplant, wie Kerstin Teske, Verwaltungschefin des Nordamtes, auf Nachfrage informierte.

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Gemeinde Mölschow stellt Fördermittelantrag / Umbau soll rund 600 000 Euro kosten

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Der Ausbau der Kita „Krümelkiste“ stand schon lange auf der Agenda der Arbeiterwohlfahrt. Garderobe und Sanitärbereich sind zu klein, derzeit gibt es nur zwei Gruppenräume sowie einen kleinen Kreativbereich. Ideen eines Umbaus oder der Nutzung des Versammlungsraumes im benachbarten Gemeindebüro zerschlugen sich. „Vor allem im Krippenbereich haben wir viele Anfragen, die aus Kapazitätsgründen bislang abgelehnt werden mussten“, sagt Kita-Leiter Malte Hamann.

Die „Krümelkiste“ hat gegenwärtig eine Betriebserlaubnis für sechs Krippen- und 21 Kindergartenkinder. „Mit dem Umzug in das Gutshaus könnten wir unsere Kapazitäten ausbauen“, so AWO-Geschäftsführer Carsten Jahnke. Er freut sich auf den möglichen Umzug. „Vorausgesetzt wir bekommen die Fördermittel.“ Dann soll im Gutshaus – die Pläne eines Anklamer Ingenieurbüros für den Umbau liegen bereits vor – das Erdgeschoss für die Kita genutzt werden. Im Obergeschoss sind Büros geplant, für den Kellerbereich gibt es vorerst keine Nutzung. „Wir könnten dann zwölf Kinder in der Krippe und 30 im Kindergarten betreuen“, so Malte Hamann. Mehr Kinder würde auch eine Aufstockung des Personals bedeuten. Gegenwärtig kümmern sich drei pädagogische Kräfte um die Kleinen in der „Krümelkiste“.

Da auch das Umfeld des Gutshauses passt und genug Platz zum Toben und für Spielgeräte vorhanden ist, spricht Carsten Jahnke von einem „Quantensprung“ für die kleinste Kita des AWO-Kreisverbandes.

„Eine familiäre Kita bleibt es weiterhin“, verspricht Hamann.

Ob der Umzug vom Stadtweg auf das Gelände des Kulturhofes schon im nächsten Jahr gelingt, hängt von der Finanzierung ab. „Ich rechne Ende 2017/Anfang 2018 mit dem Einzug“, sagt Bürgermeister Meyer, der froh ist, dass das Gutshaus wieder einer Nutzung zugeführt wird.

Ende Mai hatte die Gemeinde Mölschow den Pachtvertrag für das Gutshaus mit der Regionalgesellschaft Usedom-Peene (ReGe) gekündigt. Zunächst war dort von einer altersgerechten Wohnanlage die Rede, doch einen konkreten Investor gab es nicht.

Das Gutshaus nach 1945

Nach Kriegsende wurde das Gutshaus der Gemeinde Mölschow übereignet. Die Stall- und Nebengebäude mit Hof nutzte erst die Maschinen-Ausleih-Station, danach die Maschinen-Traktoren-Station.

Später wurde eine Gaststätte eröffnet mit einem großen Saal. Dort feierten viele Jahre die Mölschower Karnevalisten.

Nach der Gründung der LPG zogen die Verwalter der LPG und die Gewerke in das Haus.

1994 Sanierung und 1995 Eröffnung des Kulturhofes mit dem Gutshaus in der Mölschower Gutsanlage

Henrik Nitzsche

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