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Usedom Klinik-Belegschaft zeigt Arbeitgebern rote Karte
Vorpommern Usedom Klinik-Belegschaft zeigt Arbeitgebern rote Karte
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07:42 29.03.2014
Bei einem Warnstreik am Kreiskrankenhaus in Wolgast forderten die Mitarbeiter bessere Bezahlung. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Etwa 70 Mitarbeiter und Auszubildende des Kreiskrankenhauses Wolgast sind am Freitag in einen zweistündigen Warnstreik getreten. Punkt 12 Uhr versammelten sie sich vor dem Klinikeingang, wo Andrea Moder vom ver.di-Bezirk Neubrandenburg/Greifswald die Ziele der Gewerkschaft im aktuellen Tarifstreit formulierte. „ver.di fordert einen Grundbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Geld, 100 Euro für Auszubildende und Praktikanten und 30 Tage Urlaub für alle“, so Moder. „Die Arbeitsbelastung der Angestellten im Gesundheitswesen ist sehr hoch“, sagte die Gewerkschafterin und fügte hinzu: „Laut einer aktuellen Studie fehlen im Gesundheitswesen in Deutschland insgesamt 162 000 Stellen, davon 70 000 in der Pflege.“ Daher hätten die Beschäftigten auch einen Anspruch auf angemessene Bezahlung.

Für eine Anhebung des Nachtzuschlages von 15 auf 20 Prozent sprach sich Susanne Schneider aus. „In anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes ist dies üblich“, erklärte das Mitglied der Bundestarifkommission im öffentlichen Dienst.

Für eine Übernahme junger Leute nach erfolgreicher Ausbildung machte sich ver.di-Jugendsekretär Tobias Packhäuser stark: „Junge Leute bleiben nur in der Region, wenn sie einen sicheren Job und einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben.“ Die Tarifverhandlungen gehen am 31. März in Potsdam weiter.


Video: Streik am Krankenhaus Wolgast



Tom Schröter

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