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Ahlbeck „Man braucht immer eine Vision“

Rolf Seelige-Steinhoff feiert mit der Unternehmensgruppe ein Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte

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Rolf Seelige-Steinhoff – Unternehmer des Jahres von MV 2010 und Chef der Seetelhotelgruppe vorm „Ahlbecker Hof“. Am Samstagabend wird im Heringsdorfer „Esplanade“ das 25-jährige Firmenjubiläum auf Usedom gebührend gefeiert.

Quelle: Foto: Stefan Sauer

Ahlbeck. Kaum ein Jahr ist es am Markt. Und schon zeigen sich Gäste wie renommiert besetzte Jurys vom Kaiserstrand-Beachhotel, dem jüngsten Spross der Seetelhotels Usedom begeistert. Gleich zwei namhafte Auszeichnungen gingen an die Insulaner. Das Beachhotel wurde mit einer Auslastung von 80 Prozent und mit einem innovativen Konzept in der Kategorie „Leisure“ von einem Expertengremium zum „Tophotel Opening 2016“ gekürt. Gratulation! Und als ob das noch nicht genug Würdigung wäre, setzte es mit der „Goldenen Sonne 2017“ einen weiteren Titel, vergeben vom Reise-Sender sonnenklar.tv, der den Kaiserstrand zum „Besten Hotel für Selbstanreise“ gekürt hat.

OZ-Bild

Rolf Seelige-Steinhoff feiert mit der Unternehmensgruppe ein Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte

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Solch eine Welle von Auszeichnungen – noch sind der große Mittelstandspreis und der Unternehmer des Jahres in bester Erinnerung – ist selbst für den erfahrenen Hotelier Rolf Seelige-Steinhoff und seine Familie weder selbstverständlich noch zu erwarten gewesen. „Aber es spricht für unsere Firmenphilosophie und unsere großartigen Mitarbeiter, unter den Besten der Guten geehrt zu werden“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter. Beständigkeit und langfristige Ausrichtung einerseits, Kreativität und Mut andererseits brächten ein so großes, wenngleich familiengeführtes Unternehmen erst voran. Dazu zählt Seelige-Steinhoff gute Partner, aber auch und vorrangig engagierte Teams. Rund 450 Mitarbeiter und Auszubildende gehören zur Firma. Und immerhin kommen sie aus 18 Nationalitäten;

von Osteuropa bis Kuba, Syrien bis Thailand. „Sie alle bedeuten eine Bereicherung der Belegschaft, weiten den kulturellen Horizont. Für mich ist klar: Die Zukunft ist international“, zeigt sich der Chef überzeugt.

Geht das Unternehmenswachstum immer weiter? Man müsse genau schauen, rechnen, kalkulieren, aber „eine Vision braucht man immer“. Bei bereits 15 Häusern (Hotels, Villen und Residenzen) mit 777 Zimmern ist nicht nur der Bedarf an verschiedenen Fachkräften sehr groß. Auch Tendenzen wie die Digitalisierung müsse man stets im Fokus haben. Manche Aufgaben werde künftig, wo es an Personal mangelt, die Technik übernehmen.

Zurück zu den Visionen: In Trassenheide plant das Unternehmen bekanntlich ein Waldhof-Kinderhotel, wie es hierzulande noch kaum eines gibt; mit Wellness und Spieleinrichtungen, Kinderkochstudio und Baumhäusern, Naturlehrpfad und Sportplätzen sowie Obst- und Gemüsebeeten für die jüngsten Gäste. Ende 2018 soll Eröffnung sein, in die Konzeption sind Ideen eingeflossen, die der Geschäftsführer nach der Stippvisite in 24 anderen Einrichtungen entwickelt hat.

Und schließlich: In Bansin wird das Unternehmen in absehbarer Zeit seinen konzentrierten Firmensitz haben, wofür die „Villa Gerda“ umgebaut werden soll. Obwohl Seelige-Steinhoff mitunter selbst vom Tempo des Geschehens überrascht ist, werde es keinen Stillstand geben. Die Gäste würden es schätzen, auch andere Häuser zu testen, neue Erfahrungen zu machen. Wenn Samstag in großer Runde im „Esplanade“ gefeiert wird, dürfte auch von der Zusammenarbeit mit der Politik die Rede sein. Was die Landesebene anbelangt, sei man da „sehr zufrieden“, besonders mit Blick auf das Wirtschaftsministerium. Im kommunalen Bereich hingegen sieht Seelige-Steinhof noch allerhand Potenzial bei der Kooperation.

Steffen Adler

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