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Koserow Mehr Gäste in der Nebensaison

Erster Tourismusreport der Usedom Tourismus GmbH erschienen / Ziel: Stärkung der Marke Usedom

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Das Hundeschlittenrennen „Baltic Lights“ zog im Februar mit vielen Promis tausende Gäste an den Strand der Kaiserbäder.

Quelle: Dpa/stefan Sauer

Koserow. Gute Nachrichten aus dem Tourismus: Die Auslastungszahlen in der Nebensaison auf der Insel Usedom steigen. Das ergab die Auswertung des ersten Tourismus-Reports der Usedom Tourismus GmbH (UTG), der gestern in Koserow vorgestellt wurde. Diese 24-seitige Broschüre beinhaltet zahlreiche Erläuterungen über die Arbeit der Inselvermarkter, deren Strategie und die touristische Entwicklung der Region. Mit einer Auflage von 500 Stück geht dieses Heft an den Start. „Vorrangig soll dieser Report den Gemeinden, den Tourismus-Ausschüssen und interessierten Bürgern der Insel dienen, um über die Arbeit der UTG zu informieren“, erklärt Geschäftsführerin Dörthe Hausmann.

 

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Das Jahr ist sehr gut ange- laufen.“ Dörthe Hausmann, Usedom Tourismus GmbH

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Zufrieden blickt die UTG-Chefin auf das erste halbe Jahr 2016 zurück. „Der Januar verzeichnet Zuwächse von 22 Prozent bei der Anzahl der Ankünfte“, erklärt sie. Das seien vor allem die Besucher, die Wellness und die Natur im Winter mögen. „Diese Gäste sind bei jedem Wetter unterwegs. Die Hotels schnüren in dieser Jahreszeit gute Angebote. Eine dreimonatige Winterkampagne mit Hotelpartnern sorgt auch für Gäste“, sagt sie. Die Übernachtungszahlen stiegen in der Zeit um mehr als 15 Prozent. Zum anderen führt sie den Anstieg in der Nebensaison auch auf zahlreiche Veranstaltungen mit einer großen Anziehungskraft zurück. „Das Schlittenhunderennen ’Baltic Lights’ im Februar diesen Jahres lockte tausende Gäste an den Strand.“ Und genau an diesen Zahlen möchte die UTG weiterarbeiten. „Das Ziel ist gar nicht, die Sommersaison noch weiter auszulasten. Das geht technisch und infrastrukturell nicht mehr. Unser Ziel muss es sein, dass Usedom das ganze Jahr bei den Touristen präsent ist.

Die Insel ist zu jeder Jahreszeit ein gutes Reiseziel“, erklärt sie. Jetzt, wenn die Hochsaison beginnt, ist die Arbeit der UTG für das Jahr schon meist getan. „Unsere Aufgabe ist es, die Saison optimal vorzubereiten. Besonders in der Nebensaison wollen wir durch unsere Kampagnen mehr Gäste auf die Insel holen. Da ist noch jede Menge Potenzial nach oben“, erklärt Hausmann.

Die inselweiten Höhepunkte im Herbst sind das XXL-Feuerwerk am 3. Oktober und das Pferderennen „Usedom Cross Country“.

„Ein Nebeneffekt der besseren Bettenauslastung ist die ganzjährige Beschäftigung der Angestellten in den Hotels und der Gastronomie“, erklärt sie.

Derzeit arbeite die UTG an neuen Fotomotiven für die Insel. Durch das Fotoshooting haben wir gute Bilder, mit denen wir werben können. Für richtiges Marketing muss man auch mal Geld in die Hand nehmen“, erklärt sie. Aus tausenden geschossenen Fotos wurden nun die besten ausgewählt. „Es war tagelange, harte Arbeit. Von Peenemünde über Ahlbeck bis ins Achterland waren wir unterwegs. Viele Partner der Insel unterstützen das Shooting. Die Fotos erzählen jeweils eine Geschichte. Denn nur mit Geschichten verlängert man die Verweildauer der Besucher in den Broschüren und auf den Internetseiten“, erklärt sie.

Für die Zukunft freut sich Hausmann auf Unterstützung „von der Insel“. Damit meint sie Kurverwaltungen, Museen, Hotels und so weiter. „Die Partnersuche für gemeinsame Kampagnen gestaltet sich oft langwierig.“

Usedom in Zahlen

43760 Betten in Unterkünften mit mehr als zehn Plätzen gibt es derzeit auf der Insel Usedom. Vor einem Jahr waren es noch 43 499 Betten. Die UTG rechnet damit, dass man zu dieser Zahl etwa ein Drittel dazu rechnen kann. Das sind die Unterkünfte, die weniger als zehn Betten zur Verfügung haben.

5,1 Millionen Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr erzielt. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2,6 Prozent zum Vorjahr.

Durchschnittlich bleibt ein Tourist fünf Tage.

Hannes Ewert

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