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Moderner Anbau mit viel Glas

Zinnowitz Moderner Anbau mit viel Glas

Zinnowitzer Kurverwaltung wird für 1,2 Millionen Euro erweitert / 50 Prozent Fördermittel vom Land

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Die räumliche Enge war für Mitarbeiter und Gäste immer ein Handicap.“Monika Schillinger, Kurdirektorin

Zinnowitz. Sieben Jahre mussten sie im Ostseebad darauf warten – jetzt haben sie es schwarz auf weiß. Das Land fördert die Erweiterung der Zinnowitzer Kurverwaltung. „Wir wollen rund 1,2 Millionen Euro investieren. Vom Wirtschaftsministerium bekommen wir dafür rund 600 000 Euro“, sagt Kerstin Teske, Verwaltungschefin des Nord-Amtes.

Mit dem Geld soll ein Anbau zwischen Kurverwaltung und Promenade an der Neuen Strandstraße entstehen. Knapp 400 Quadratmeter Nutzfläche mehr bekommt die Tourismuszentrale mit der zweigeschossigen Erweiterung. „Dann ist die räumliche Enge bald vorbei. Das war für die Mitarbeiter und die Gäste immer ein Handicap“, freut sich Kurdirektorin Monika Schillinger über die Nachricht aus Schwerin.

Anfang September soll Baubeginn sein. „Mitte 2017 planen wir die Fertigstellung. Dann haben wir im Herbst in der Gemeinde mehrere Großbaustellen“, betont Bürgermeister Peter Usemann (UWG) und meint damit die geplante Sanierung der Sportschule sowie die laufende Erweiterung der Grundschule.

Zurück zur Kurverwaltung: Die Baugenehmigung wurde vom Landkreis bereits im Oktober 2014 erteilt. Der Fördermittelantrag ans Land ist noch älter – „2010 haben wir den gestellt“, so Kerstin Teske. Mit dem Anbau soll die Kurverwaltung endlich einen vernünftigen Veranstaltungsraum bekommen. Der Saal im Obergeschoss bietet Platz für 125 Gäste. Der Eingangsbereich wird verlegt vom derzeitigen Kreuzungsbereich Neue Strandstraße/Dünenstraße in den Anbau. Und dort werden die Gäste in ein großes Foyer treten mit Spielbereich für Kinder sowie einem großzügigen Raum für die Gästebetreuung. „Das war unser größtes Problem. Beim Eingang stand man direkt vor dem Tresen. Wenn es bei dem einen oder anderen etwas länger dauerte, gab es auch mal Schlangen. Die Gäste konnten sich in dem kleinen Raum kaum verteilen“, sagt Monika Schillinger, die die Bauarbeiten noch begleiten wird. Im Frühjahr 2017 ist für sie Schluss. Die Stelle an der Spitze des Eigenbetriebes soll zum 1. März 2017 neu besetzt werden. Laut Monika Schillinger sind die ersten Bewerbungen bereits eingetroffen.

Ihr Nachfolger darf sich dann nicht nur über den neuen gläsernen Anbau – bei der Planung setzt das Büro Pohl und Partner aus Zinnowitz auf sehr viel Glas – sondern auch über viel mehr Lagerkapazitäten, neue Sanitärräume und größere Büros freuen. „Wir können dann in dem Haus endlich auch größere Veranstaltungen durchführen“, sagt die Kurdirektorin und bemüht einen Spruch, der zu dem Projekt passt: „Gut Ding will Weile haben“ – sieben Jahre hat es gedauert.

Geschichte des Hauses: Vom Warmbad zur Kurverwaltung

1891 beschloss der Gemeindevorstand den Bau eines neuen Warmbades, weil das bisherige Kurhaus mit warmen Bädern nicht mehr ausreichte.

1892 wurde das neue Warmbad eingeweiht. Zwischenzeitlich beherbergt das Gebäude einen Zigarrenladen und noch eine Wohnung im Erdgeschoss.

1965 wird das Haus Sitz des Bauhofes der Gemeinde Zinnowitz. 1978 zieht die Massageabteilung des Landambulatoriums in den nördlichen Teil des Warmbades. Danach nutzt ein Schumacher für einige Zeit die Räume für die Annahme und Ausgabe von Schuhen.

1990 bis 1992 ist das Haus Sitz des Bauamtes der Gemeinde 1994 beschließt die Gemeindevertretung den Umbau des Warmbades zum Haus des Gastes. Am 1. 9. 1998 wird das Haus nach erfolgter Komplettsanierung an die Gemeinde übergeben.

Henrik Nitzsche

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