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Modernste Hausboote am Steg

Kröslin Modernste Hausboote am Steg

Taufe wie bei der Formel 1 / Spezielles Erlebnis: Wohnen auf dem Wasser der Krösliner Marina

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Simone und Torsten Lange sowie Astrid Stuhr und Harald Heitmann (v.l.) sind Investoren. Die beiden Paare lieben das Maritime. Im Hintergrund eines der beiden nagelneuen schwimmenden Häuser.

Quelle: Stefan Brümmer

Kröslin. Donnerstagnachmittag wurden in der Marina zwei nagelneue Hausboote getauft. Die „Hero“ und „Thorin“ gehören zur bereits dritten Generation der Floating-Houses auf dem Gelände des Baltic Sea Resorts in Kröslin und sind jetzt das Modernste, was in dieser Form an den Stegen der Marina schwimmt.

Dieses spezielle Ferienerlebnis steht bei den Touristen ganz hoch im Kurs.“Falk Morgenstern, Chef Marina Kröslin

Doch wie tauft man eigentlich ein Hausboot? Natürlich mit einer Sektflasche. Diese aber traditionell an den Bootskörper zu werfen, wäre fatal. Da zerbricht eher die hübsche Fassade als die robuste Sektflasche. Also machten es Torsten Lange und Harald Heitmann wie die Formel-1-Fahrer bei der Siegerehrung: einfach schütteln und dann gut spritzen.

Torsten und Simone Lange sowie Harald Heitmann und Astrid Stuhr sind Investoren. Die beiden Paare lieben das Maritime. „Ich habe mir schon immer vorgestellt, mit dem Boot am eigenen Hausboot festzumachen“, sagt Harald Heitmann. Der Greifswalder hat genau wie Simone Lange aus Grimmen in ein Projekt investiert, das boomt. Schon ab Mitte September sollen die beiden Floating-Häuser an Interessenten, die jetzt schon Schlange stehen sollen, vermietet werden. „Dieses spezielle Ferienerlebnis, auf dem Wasser zu wohnen, steht bei den Touristen ganz hoch im Kurs“, sagt Falk Morgenstern.

Der Geschäftsführer der Marina Kröslin muss es wissen. Jene Floating-Häuser, die das Krösliner Baltic Sea Resort schon seit längerem vermietet, seien stets ausgebucht, sagt er.

Zwei Hausboote stehen nun also vor der unmittelbaren Fertigstellung, neun weitere der modernsten Generation werden noch gebaut. Die meisten, neun an der Zahl, werden am Steg A liegen, weitere zwei kommen an den Steg D. Das dritte schwimmende Haus ist bereits in Arbeit. Bald kann es mit dem Kran ins Wasser gehoben und dann an seinen zukünftigen Standort gezogen werden. Insgesamt sechs der Hausboote haben private Investoren, fünf baut das Marina-Unternehmen selbst.

Ähnlich wie die beiden Privatinvestoren, wird auch die Marina Kröslin bei der Umsetzung der Projekte an hiesigen Unternehmen festhalten. Ob nun das Anklamer Planungs-Unternehmen Neuhaus & Partner oder der Bauträger, die Wolgaster „Steelvoll“ GmbH, „alle Firmen sind in der Region ansässig“, sagt Morgenstern.

Es sei nicht das letzte Projekt dieser Art, verrät der Geschäftsführer weiter. Die Fünf-Sterne-Marina halte an ihrer touristischen Offensive fest. Gedacht wird an eine außergewöhnliche Beherbergungsform. Es sei eine Pfahlhausanlage, die nicht nur am, sondern direkt im Wasser stehe. Konkret vorgesehen ist die Errichtung von sieben Pfahlhäusern, die von einem Steg aus trockenen Fußes zu erreichen sein sollen. Die Bauten auf Stelzen über dem Wasser sind eingeschossig und mit Terrassen geplant. Zu jedem der stehenden Hotelzimmer in der Größe von möglicherweise zehn mal zehn Metern gehört ein schwimmender Ponton, so dass Boote anlegen können beziehungsweise eine Badeplattform zur Verfügung steht. Damit dürfte Geschäftsführer Falk Morgenstern wiederum den Nerv vieler Touristen treffen, die sich so eine ungewöhnliche Ferienunterkunft ganz nah am Wasser wünschen. Allerdings ist dies, wie auch die vorgesehenen Appartements in der Seestraße, vorerst noch Zukunftsmusik.

Aktuell läuft die Saison 2016 noch auf Hochtouren, denn „der Sommer hat zum Glück nochmal eine Schippe draufgelegt“, freut sich Morgenstern. Viel Arbeit wartet auf die Mitarbeiter des Unternehmens auch nach dem 3. Oktober. „Dann beginnt das Auskranen der Yachten“, sagt Morgenstern, die Boote kommen ins Winterlager, „jede Hand wird da gebraucht.“

Stefan Brümmer

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