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Gemeindevertreter vertagen B-Plan-Entscheidung zur Lösung des Entwässerungs- und Verkehrsproblems

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Die Konkurrenz schläft nicht und setzt neue Maßstäbe. Gerade wurde der Lidl-Markt in Bansin saniert.

Quelle: Foto: Gert Nitzsche

Heringsdorf. Seit vier Jahren planen die Heringsdorfer Betreiber der Märkte in der Neuhofer Straße eine Erweiterung. Für die Gemeinde war die Bauvoranfrage von Aldi und Edeka Anlass, das Gebiet an der Landesstraße 266 im Ortsteil Neuhof genauer zu betrachten.

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Gemeindevertreter vertagen B-Plan-Entscheidung zur Lösung des Entwässerungs- und Verkehrsproblems

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Dabei kristallisierte sich heraus, dass es zwei wesentliche Probleme gibt: Zum einen ist in dem betreffenden Gebiet die Regenentwässerung überlastet. Auch in Folge verschiedener Neubauten klappt die vorgeschriebene Versickerung auf eigenem Grundstück nicht, bei Starkregen ist eine reibungslose Ableitung nicht gewährleistet. Die Markterweiterungen würden diesen Missstand noch verstärken. Zum anderen ist das Gebiet vor allem im Hochsommer verkehrstechnisch überlastet.

Für die Gemeinde war das der Anlass, das Greifswalder Ingenieurbüro Ost mit der Überplanung des Gebietes zu beauftragen. Planer Holger Hagemann stellte während der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend vier mögliche Varianten vor, die die Probleme lösen könnten. Zur Vorzugsvariante gehört der Bau einer neuen Entlastungsstraße, die östlich des Edeka-Marktes schräg über die Grünfläche in die Triftstraße und weiter zur Maxim-Gorki-Straße führen soll.

Die Reaktion der Gemeindevertreter reichte von völliger Ablehnung bis zu interessiertem Wohlwollen. Das war der Grund, die Beratung der Varianten noch einmal in die Gemeindeausschüsse, vor allem in den Bauausschuss zu verweisen. Zur Gemeindevertretersitzung im März soll dann der am Donnerstag noch zurückgestellte Bebauungsplan erneut auf die Tagesordnung genommen und auf der Grundlage des Votums der Fachausschüsse entschieden werden.

„Die Zeit drängt“, wie Edeka-Betreiber Norbert Pfitzmann auf Anfrage sagte. „Als wir vor vier Jahren mit der Planung der Märkteerweiterung begannen, hatten wir noch Zeit. Jetzt nicht mehr.“ Pfitzmann rechnet damit, dass selbst die von Hagemann angeführte Vorzugsvariante zur Lösung des Regenentwässerungs- und Verkehrsproblems wegen der Wegführung über Privatgrundstücke viel Zeit benötige.

„Vermutlich wird es auch dafür nicht ohne Klagen abgehen. Aber wir Marktbetreiber stehen unter Druck. Wir müssen uns in Sachen Qualität und Fläche bewegen“, verwies er auf die Entwicklung konkurrierender Märkte. Gerade in dieser Woche sei der umstrukturierte Bansiner Lidl- Markt eröffnet worden. Ohne Erweiterungen würden beiden Neuhofer Märkten Kundenströme und der Gemeinde Steuereinnahmen entgehen. „Kunden und Mitarbeiter fragen uns ständig, wann es denn nun endlich losgeht“, so Pfitzmann. Dass beide Märkte zur Lösung der Probleme im B-Plangebiet insgesamt 350000 Euro einbringen, war bereits im Vorfeld der Sitzung zwischen ihnen und der Gemeinde ausgehandelt worden.

Ein Einzelhandelskonzept für die gesamte Gemeinde ist laut Auskunft des Vizebürgermeisters noch in der Erarbeitung. „Aus den Erfahrungen heraus, könnte man aus Verwaltungssicht sagen, dass an dieser Stelle sicher weitere Gewerbeflächen gerechtfertigt wären“, sagt Marcus Strömich. In den vergangenen vier Jahren haben sich auch die Objektplanungen mehrfach geändert. Aktuell will Aldi seine Verkaufsfläche in Neuhof etwa verdoppeln. Und Edeka plant eine Erweiterung von aktuell 940 auf 1600 Quadratmeter.

Angelika Gutsche

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