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Neuer Anlauf für die „Strandterrasse“

Ahlbeck Neuer Anlauf für die „Strandterrasse“

Die Gremien der Kaiserbäder sollen sich bis Ende April nochmal mit der Bauruine beschäftigten

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Viele Spaziergänger stören sich an dem Anblick des Hauses. Seit Jahren ist es nur eine Bauruine.

Quelle: Horst Voigt

Ahlbeck. Geht es nach den Vorstellungen von Investor Frank Mätzold aus Magdeburg, bekommt die „Strandterrasse“ an der Ahlbecker Promenade jetzt völlig neuen Schwung. Mehr als ein Jahrzehnt fristete sie ein trostloses Dasein. Immer wieder versuchten sich Investoren an dem Objekt, das direkt gegenüber der Ahlbecker Seebrücke steht. „Der Bau soll bis Ende April nochmals in den zuständigen Gremien der Gemeinde diskutiert werden“, verspricht der 50-Jährige auf OZ-Nachfrage. Politische Entscheidungsträger sollen in Zukunft Hilfestellung geben.

Derzeit ist der Geschäftsführer von M & M Massivhaus GmbH dabei, ein tragfähiges Konzept für das Haus zu erarbeiten. „Rund 20 Millionen Euro verschlingen die Baumaßnahmen bis zur Wiedereröffnung“, betont er. Doch bis zur Fertigstellung muss Mätzold noch einige Hürden nehmen. Eine davon betrifft zum Beispiel die Parksituation. Laut der neuen Rechtslage in der Stellplatzsatzung ist für jedes verfügbare Hotelzimmer ein Parkplatz vorzuhalten. Vorher lag die Quote bei nur 0,7 Parkplätzen pro Zimmer. Heißt: Mindestens 130 Stellflächen sind für die „Strandterrasse“ nötig. „Derzeit sind aber nur 90 Plätze verfügbar. Hinzu kommen Flächen für die Angestellten und Kunden und Gäste der Ladenflächen und Restaurants, die im Erdgeschoss entstehen sollen“, sagt Mätzold.

Theoretisch müsste der Bau eine dreigeschossige Tiefgarage vertragen. „Nach vier Metern kommt allerdings schon das Grundwasser. Das Ganze ist eine hochkomplizierte Angelegenheit“, betont Mätzold. Er hofft nicht, dass ein Großteil des Geldes nur unterirdisch versickert, damit die Gäste gut parken können. „Ich möchte auf jeden Fall den Standort wiederbeleben. Daran halten wir seit langem fest“, betont der Bauunternehmer. Nun hofft Frank Mätzold aber auf die Hilfe der politischen Entscheidungsträger. „Ich bereite jetzt einen Plan vor, der zur Diskussion steht. Ich möchte nicht, dass die Gemeindevertreter den Sachverhalt nur aus der Zeitung erfahren. Das wäre blöd. Unser Ziel sollte es sein, dass wir das Projekt gemeinsam anpacken“, sagt er.

Bis Ende April soll das Thema nochmals in den verschiedensten Ausschüssen beraten werden. „In der Form wie gedacht bekommen nämlich keine Fördermittel. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, nochmal neuen Schwung für das Haus aufzunehmen“, erklärt er.

Geschichte des Hauses

Bis 1989 war das „Haus Potsdam“ ein Ferienheim der Potsdamer Handwerkskammer. Die öffentliche Gaststätte „Strandterrasse“ im Erdgeschoss wurde von der HO betrieben.

2001 eröffnete die Interkrankenversicherung den Bauplatz. Nach kurzer Bauzeit während der Hauptsaison trat an der Investruine Stillstand ein.

Im Januar 2011 verkaufte die Interkrankenversicherung das Anwesen an die M&S Massivhaus GmbH aus Magdeburg. Seit fünf Jahren plant Frank Mätzold ein Vier-Sterne-Hotel.



Hannes Ewert

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